20.11.2020, 09:45 Uhr

Ab 23. November Gehölzpflegemaßnahmen an der B20 bei Ascha

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Ab Montag, 23. November, werden an der Bundesstraße B20 im Bereich der Anschlussstelle Ascha Gehölzschnittmaßnahmen durchgeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern. Im Bereich der Anschlussstelle kann es deshalb zu Behinderungen kommen.

Ascha. Aus Sicherheitsgründen muss die Anschlussstelle während der Arbeiten gesperrt werden. Die westliche und die östliche Anschlussstellenrampe werden dabei nacheinander bearbeitet und gesperrt. Der Verkehr wird jeweils über Rattiszell beziehungsweise Wolferszell umgeleitet. Der Verkehr auf der Bundesstraße wird durch eine Ampelanlage geregelt. Dabei kann es zeitweise zu Stauungen kommen. Gearbeitet wird jeweils ab circa 8 bis 16 Uhr, um größere Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden. Außerhalb dieser Zeiten wird die Anschlussstelle jeden Tag für den Verkehr wieder freigegeben. Die Arbeiten dauern voraussichtlich circa zwei Wochen. Das Staatliche Bauamt Passau bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, in den genannten Bereichen besonders umsichtig zu fahren und die temporären Verkehrsregelungen unbedingt zu beachten.

Für die Gehölzpflege steht nur ein knapper Zeitraum zur Verfügung: Ab Anfang Oktober bis zum 28. Februar dürfen Gehölze zurückgeschnitten werden. Die Arbeiten dienen sowohl der Verkehrssicherheit als auch dem Erhalt der ökologischen Vielfalt an den Straßenrändern: So stellt das Bauamt sicher, dass die Pflanzenwelt entlang der Straßen im Amtsbezirk einerseits nicht die Sicht auf die Fahrbahn und die Beschilderung versperrt und andererseits gesund und vital bleibt. Alle Arbeiten sind mit den Naturschutzbehörden abgestimmt.

„Die Verkehrssicherheit ist für uns das entscheidende Kriterium. Wir wissen aber auch um das sensible Thema. Damit nur das abgeschnitten wird, was nötig ist, stehen wir im ständigen Dialog mit den Naturschutzbehörden“, erklärt Baudirektor Robert Wufka, Leiter des Staatlichen Bauamts Passau. Um Unfälle durch herabfallende Äste zu vermeiden, werden abgestorbene Äste abgeschnitten beziehungsweise abgestorbene Bäume gefällt. Gehölze werden „auf den Stock gesetzt“ – bis auf circa 20 Zentimeter verkürzt – oder ausgedünnt. Der regelmäßige Rückschnitt hilft den Pflanzen sowie den Wurzeln, gesund zu bleiben. Das festigt die Böden, Böschungen und Dämme etwa an Brücken kommen nicht ins Rutschen. Da die Gehölze immer nur abschnittsweise zurückgeschnitten werden, können sich die Tiere in angrenzende, unbearbeitete Flächen zurückziehen.

Weitere Informationen zu Straßensperrungen, Umleitungen, Projekten und so weiter gibt es im Internet unter www.stbapa.bayern.de.


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