05.10.2020, 12:13 Uhr

29 Hektar Neue Planungs- und Bewirtschaftungsgrundlagen für den Wald der Stadt Maxhütte-Haidhof

Forstsachverständiger Michael Graf (Mitte) präsentiert die neue Forstbetriebskarte Bürgermeister Rudolf Seidl (links) sowie dem zuständigen Abteilungsleiter vom AELF Schwandorf Bernhard Ostermayr. Foto: Reinhold WeigertForstsachverständiger Michael Graf (Mitte) präsentiert die neue Forstbetriebskarte Bürgermeister Rudolf Seidl (links) sowie dem zuständigen Abteilungsleiter vom AELF Schwandorf Bernhard Ostermayr. Foto: Reinhold Weigert

Im Rahmen eines so genannten Abnahmebegangs wurden Maxhütte-Haidhofs Bürgermeister Rudolf Seidl durch den Forstsachverständigen Michael Graf und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf die neuen Planungsgrundlagen für die künftige Bewirtschaftung des Stadtwaldes vorgestellt. Der schon bisher eingeschlagene Weg den Stadtwald zu einem klimatoleranten Mischwald umzubauen wird auch weiterhin verstärkt umgesetzt.

Maxhütte-Haidhof. Der von dem Forstsachverständigen Michael Graf erstellte Forstwirtschaftsplan regelt die Bewirtschaftung des etwa 29 Hektar großen Waldbesitzes der Stadt, in dem die Betriebsleitung und -ausführung durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wahrgenommen wird. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Forstwirtschaftsplanes und damit auch zur vorbildlichen Bewirtschaftung der kommunalen Wälder ist nach den Bestimmungen des Bayerischen Waldgesetzes geregelt.

Das Forstbetriebsgutachten erstreckt sich über einen Planungszeitraum von 20 Jahren und gliedert sich konkret in einen Kartenteil, eine waldbauliche Beschreibung mit abschließender Hiebssatzermittlung sowie einer bestandsweisen Zustandserfassung und Maßnahmenplanung, dem sogenannten Revierbuch, als wichtiges Handwerkszeug von Revierleiter Reinhold Weigert für die jährlich zu erstellende Maßnahmen- und Kostenplanung.

Bei der anstehenden Verjüngung der zahlreichen alten Waldbestände des Stadtwaldes wird ein besonderes Augenmerk auf die Eiche gerichtet sein. Zudem sollen in geringerem Umfang auch alternative und seltene Baumarten wie die Esskastanie oder die Elsbeere am künftigen Waldaufbau beteiligt werden. Hierdurch soll auch insbesondere im Stadtnahen Bereich der Erholungswert der Wälder gesteigert werden. In den nächsten 20 Jahren fallen somit durch Verjüngung der Altbestände und der Pflege der jüngeren Waldflächen die entscheidenden Weichenstellungen für den Stadtwald des nächsten Jahrhunderts. Da bereits im vergangenen Planungszeitraum schon viel Positives geschaffen wurde, kann Revierförster Reinhold Weigert zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort weiter für das Wohl des Waldes wirken.

Der Stadtwald Maxhütte-Haidhof ist somit weiterhin auf gutem Weg den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden zu können.


0 Kommentare