26.02.2020, 10:45 Uhr

Sammeltermin am 29. Februar Problemmüll sicher entsorgen – Stadt Amberg informiert

 Foto: Stadt Amberg/Bettina Zehetmair Foto: Stadt Amberg/Bettina Zehetmair

Eine unsachgemäße Entsorgung von Problemmüll hat das Potential, Menschen und Umwelt zu gefährden. Problemmüll darf nicht in der Mülltonne und auf keinen Fall in der Kanalisation oder gar in der Landschaft entsorgt werden, sondern wird in der Stadt Amberg gesondert eingesammelt.

Amberg. Die Sammeltermine können bei der städtischen Abfallberatung in der Herrnstraße 1-3, unter der Telefonnummer 09621/ 10-1248 oder per Mail an umwelt@amberg.de erfragt werden. Am Samstag, 29. Februar, können Bürgerinnen und Bürger, die an die Hausmüllabfuhr der Stadt Amberg angeschlossen sind, gefährliche Abfälle kostenlos am Amberger Wertstoffhof im Industriegebiet Nord (Max-Planck-Straße 25, Zufahrt August-von-Borsig-Straße) von 8 bis 12.30 Uhr abgeben, am besten unvermischt und im Originalbehälter.

Die Abfallberatung weist besonders auf die Gefahrensymbole hin, mit denen Verpackungen gefährlicher Stoffe gekennzeichnet sind. Worte wie giftig, reizend, entflammbar, ätzend, explosiv, entzündlich, umweltgiftig sind ebenfalls eindeutige Hinweise darauf. Beispiele für Problemmüll sind: Chemikalien zur Pflege und Reinigung wie Desinfektionsmittel, Entkalker, Rohr-/Abflussreiniger, Sanitärreiniger, Duftsteine, Backofen-/Grillreiniger, Metallputzmittel, Möbelpolituren, Bohnerwachse, Lederpflegemittel, Fleckentferner, Schuhputzmittel, Mottenschutzmittel, Nagellackentferner, Imprägniermittel; Chemikalien für Hobby und Handwerk wie Klebstoffe, Dichtungsmasse, Montageschäume, Spachtelmasse, Fotochemikalien, Laborchemikalien, Kaltreiniger, Säuren, Laugen, Maschinenöle, Emulsionen, Petroleum, FCKW-haltige Kühlmittel, Lösemittel; Fahrzeuge- und Betriebsmittel wie Ölfilter, Autopflegemittel, Bremsflüssigkeiten, Frostschutzmittel, Spachtelmasse, Autolacke, Schmieröle/-fette, Unterbodenschutz, Autobatterien; Oberflächenbehandlung wie Beizen, Holzschutzmittel, Farben, Lacke, Lasuren mir organischen Lösemittel, Rostumwandler, Pinselreiniger, Terpentinersatz, Verdünner; Pflanzenschutz-, Schädlings-Bekämpfungsmittel wie Ameisenvertilger, Fungizide, Herbizide, Insektizide, Ratten- und Wühlmausgift; Sonstiges wie PCB-haltige Kondensatoren, Quecksilberthermometer, Gegenstände aus Zinn und Blei, Feuerlöscher, Spraydosen.

Die Verkäufer von Motoren- und Getriebeölen sind gesetzlich verpflichtet, das bei ihnen bezogene Öl als Altöl kostenlos zurückzunehmen. Für fremde Öle können Entgelte erhoben werden. Die städtische Abfallberatung gibt den Tipp, den Kassenbeleg an den Ölbehälter zu kleben und das Originalgebinde aufzuheben. Altöl, dessen Verkaufsstelle nicht mehr bekannt ist, wird bei der städtischen Problemmüllsammlung gegen Gebühr angenommen. Gebindegrößen bis zehn Liter kosten 2,50 Euro pro Stück. Dabei ist es egal, wie viel Altöl tatsächlich in dem Behälter ist. Das Umfüllen vor Ort ist nicht gestattet.

Folgende Stoffe werden bei der Amberger Problemmüllsammlung nicht angenommen: völlig ausgehärtete Altlacke und Dispersionsfarben, Arzneimittel, Kosmetik, Körperpflegemittel, Glühbirnen. Diese Dinge können in der heimischen Restmülltonne entsorgt werden. Sondermüll aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft kann ebenfalls nicht angeliefert werden. Autobatterien werden an beiden Wertstoffhöfen gegen eine Gebühr von 3,10 Euro pro Stück angenommen. Asbesthaltige Dach- und Fassadenplatten können, transportsicher verpackt, auf der Bauschuttdeponie Laubhof (erreichbar unter der Telefonnummer 09664/ 1596) angeliefert werden. Zur Entsorgung von Munition, Spreng- und Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Artikeln müssen sich die Bürgerinnen und Bürger sich an die Polizei wenden.


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