30.09.2019, 22:50 Uhr

Zum 16. Mal Vom Aussterben bedroht – Tag der alten Haustierrassen im Oberpfälzer Freilandmuseum

(Foto: Verena Corsetti)(Foto: Verena Corsetti)

Am 6. Oktober ab 10 Uhr veranstaltet das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen zusammen mit der Regionalgruppe der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. zum 16. Mal einen Tag, der den Besuchern Tiere vorstellt, deren Rassen vom Aussterben bedroht sind.

NEUSATH-PERSCHEN Das Museum selbst besitzt viele Haustiere, wie zum Beispiel die Weiße und Bunte Edelziege, das Coburger Fuchsschaf, Pfauen, das Schwäbisch-Hällische Hausschwein sowie einige alte Hühnerrassen, die heute nicht mehr gebraucht werden. Das Rotvieh zum Beispiel gab früher Milch, zog den Pflug über die Felder und versorgte die Familien auf den Höfen mit Fleisch. Vom Pferd bis zum Fisch gibt es im Museum viele Tiere zu sehen. Am Tag der alten Haustierrassen kommen aber noch mehr dazu, die sonst dort nicht zu sehen sind. Im Bereich des Naabtaldorfes werden viele verschiedene Kleintierrassen zu sehen sein, so, dass die Besucher sich vom Schaf über die Ziege bis zu Hasen, Hühnern und einigen mehr einen Eindruck machen können.

Sonderführung „Alte Haustierrassen“ ab 14 Uhr

Um 14 Uhr stellt Paula Sikorski Erwachsenen und Kindern bei der Sonderführung „ Alte Haustierrassen“ die Tiere im Museum vor. Über die gängigsten Haustierrassen, wie zum Beispiel Hund und Katze, sind wir Menschen gut informiert. Im Oberpfälzer Freilandmuseum werden aber noch mehr alte Haustiere artgerecht gehalten, sodass man ihre Form zu leben dort besonders gut verstehen kann. Außerdem werden sie dort so gehalten, wie es vor hundert Jahren noch üblich war.

Und wie jeden Sonntag gibt es wieder das gute Museumsbrot zu kaufen, das die Bäckerei Paulus in den Museumsöfen backt.


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