30.09.2019, 20:53 Uhr

Gespräch in Berlin Karl Holmeier und Marianne Schieder fordern nachdrücklich eine Erdverkablung des Ostbayernrings

Die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier im Gespräch mit Paul-Georg Garmer von TenneT. (Foto: Büro Holmeier/Franz Neugebauer)Die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier im Gespräch mit Paul-Georg Garmer von TenneT. (Foto: Büro Holmeier/Franz Neugebauer)

Bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin mit dem Netzbetreiber TenneT forderten die Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Schwandorf/Cham Karl Holmeier und Marianne Schieder mit Nachdruck eine Entscheidung für die Erdverkabelung im Bereich Schwandorf.

LANDKREIS SCHWANDORF „Wir wollen, dass die Energiewende gelingt. Sie ist elementarer Teil der Klimapolitik. Aber die Akzeptanz der Bürger in den Landkreisen Schwandorf und Cham für die Energiewende schwindet. Wir setzen uns für eine Erdverkabelung des Ostbayernrings im Bereich Schwandorf ein. TenneT muss uns hier entgegenkommen und die Wünsche der Bürger berücksichtigen. Nur so schaffen wir Akzeptanz für den Ausbau von Stromtrassen. Und nur so gelingt uns die Energiewende.“

Seit Jahren setzen sich die Bundestagsabgeordneten dafür ein, die letzten Kilometer des Ostbayernringes im Brennpunktbereich Schwandorf unter der Erde zu verkabeln. Die Stromtrasse soll ertüchtigt werden, damit die zunehmende Stromeinspeisung aus den erneuerbaren Energien bewältigt werden kann. Durch die Verschiebung des Endpunktes der Gleichstromtrasse SuedOstLink nach Landshut wird der ostbayerische Bereich besonders belastet. Dadurch entsteht gerade im Raum Schwandorf ein besonderer Problembereich: zum einen die Ertüchtigung des Ostbayernringes und zum anderen der Neubau des Süd-Ost-Link.


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