24.09.2019, 17:03 Uhr

Die Kripo ermittelt Fischsterben in der Lauterach – 20 Tonnen verkaufsfertige Zuchtforellen verendet

(Foto: PI Amberg)(Foto: PI Amberg)

Am Dienstagmorgen, 24. September, meldete ein örtlich ansässiger Fischmeister tote Fische in seinen Zuchtbecken in kastl. In den Becken, die mit dem Wasser aus der Lauterach gespeist werden, waren circa 20 Tonnen verkaufsfertige Zuchtforellen verendet. Weitere tote Fische trieben in der Lauterach, sodass von einem Einbringen einer noch unbekannten Substanz in die Lauterach ausgegangen werden muss.

KASTL/LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Amberg geführt werden, steht der Verursacher noch nicht fest. Mitarbeiter des zuständigen Wasserwirtschaftsamts Weiden nahmen am Unglücksort zahlreiche Wasser- und Fischproben und bestätigten nur ein lokales Fischsterben im Bereich von circa einem Kilometer um den Unglücksort herum. Die örtliche Kläranlage der Gemeinde Kastl zeigte ebenso keine Auffälligkeiten, wie auch die angrenzenden Felder. Dort wurde im relevanten Zeitraum keine Gülle ausgebracht, die solch ein Fischsterben möglicherweise hätte verursachen können. Mit einem Ergebnis der Laboruntersuchungen ist frühestens in vier Tagen zu rechnen. Sollte kein Verursacher ausgemacht werden können, wird der Teichwirt auf dem wirtschaftlichen Schaden von mindestens 100.000 Euro sitzen bleiben.


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