19.07.2019, 22:37 Uhr

Bahnmüller folgt auf Zwicknagl Der Forstbetrieb Schnaittenbach bekommt einen neuen Leiter

Stabübergabe im Forstbetrieb Schnaittenbach: Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer (Mitte) beglückwünschte Philipp Bahnmüller (links)zu seinem neuen Posten. Vorgänger Rudolf Zwicknagl (rechts) wechselt an den Forstbetrieb Roding. (Foto: Bayer. Staatsforsten)Stabübergabe im Forstbetrieb Schnaittenbach: Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer (Mitte) beglückwünschte Philipp Bahnmüller (links)zu seinem neuen Posten. Vorgänger Rudolf Zwicknagl (rechts) wechselt an den Forstbetrieb Roding. (Foto: Bayer. Staatsforsten)

Stabübergabe am Forstbetrieb Schnaittenbach: Der bisherige Leiter der Unternehmenskommunikation der Bayerischen Staatsforsten, Philipp Bahnmüller, übernimmt zum 1. August die Leitung des oberpfälzischen Forstbetriebs. Sein Vorgänger Rudolf Zwicknagl wechselt an den Forstbetrieb Roding.

SCHNAITTENBACH/LANDKREIS AMBERG-SULZBACH „Der Forstbetrieb Schnaittenbach ist auch künftig in guten Händen!“ So fasste der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer den Wechsel in der Leitung des Forstbetriebs Schnaittenbach zusammen. „Mit Philipp Bahnmüller habe ich in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet, und so wie er bisher die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit umsichtig und mit Sachverstand koordiniert hat, wird er auch seine neue Aufgabe meistern“, so Neumeyer.

Eine Aufgabe, die Bahnmüller voller Vorfreude angeht: „Nach einer Reihe von Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit freue ich mich sehr auf die vor mir liegende Herausforderung, auf die Menschen und den Wald hier in der Region.“ Er werde versuchen, so Bahnmüller, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen. „Wir müssen unsere Wälder angesichts des Klimawandels möglichst schnell fit machen für die anstehenden Veränderungen“, so Bahnmüller. „Waldumbau heißt das Gebot der Stunde!“ Dies gelte es nicht nur umzusetzen, sagte Bahnmüller, sondern der Öffentlichkeit auch gut zu erklären. „Nur dann erhält die Forstwirtschaft auch das Ansehen, das sie verdient.“

Der 41-jährige Philipp Bahnmüller stammt aus dem Rheinland. Nach dem Studium der Forstwissenschaft in Freiburg begann er seine berufliche Laufbahn 2004 bei einer Kommunikationsagentur, die auch die Öffentlichkeitsarbeit des damaligen Holzabsatzfonds betreute. Ab 2007 leitete Bahnmüller die Öffentlichkeitsarbeit des größten deutschen Forstzertifizieres PEFC, nach dessen Kriterien auch der bayerische Staatswald zertifiziert ist. 2010 wechselte er zu den Bayerischen Staatsforsten in die Unternehmenskommunikation, deren Leitung er 2013 übernahm. Von August bis Dezember 2018 war Bahnmüller stellvertretender Forstbetriebsleiter in Roding.

Vorgänger Rudolf Zwicknagl wurde 1971 in der Nähe von Roding in der Oberpfalz geboren. Nach dem Studium der Forstwissenschaft begann sein forstlicher Werdegang Ende der neunziger Jahre an den damaligen Forstämtern Burglengenfeld und Selb und der Forstdirektion Schwaben. Nach zwei Jahr an der Forstdirektion Oberfranken-Mittelfranken wechselte er 2004 an das Forstministerium in München und schließlich 2005 zu den neu gegründeten Bayerischen Staatsforsten nach Regensburg, wo er die Leitung der Unternehmensentwicklung übernahm. Ab 2013 leitete er den Staatsforstbetrieb in Heigenbrücken, seit 2016 den Forstbetrieb Schnaittenbach. Zum 1. Juli wechselte Zwicknagl in den Nachbarforstbetrieb nach Roding.


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