18.01.2019, 18:56 Uhr

Energieversorgung Karl Holmeier und Andreas Feller fordern Erdverkabelung des Ostbayernrings im Raum Schwandorf

Karl Holmeier und der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, Andreas Feller, übergeben an dn Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, im Reichstagsgebäude ein gemeinsames Schreiben, um ihre Forderung für die Erdverkabelung des Ostbayernrings im Raum Schwandorf zu bekräftigen. (Foto: Büro Holmeier/Hapke)Karl Holmeier und der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, Andreas Feller, übergeben an dn Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, im Reichstagsgebäude ein gemeinsames Schreiben, um ihre Forderung für die Erdverkabelung des Ostbayernrings im Raum Schwandorf zu bekräftigen. (Foto: Büro Holmeier/Hapke)

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Schwandorf, Karl Holmeier, und Andreas Feller, Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, haben bei einem gemeinsamen Termin im Deutschen Bundestag mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, die Forderung zur Erdverkabelung der letzten Kilometer des Ostbayernrings bekräftigt.

SCHWANDORF „Der Netzausbau leistet einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Deutschland soll bis zum Jahr 2050 fast ausschließlich mit Erneuerbaren Energien versorgt werden. Hierzu stehen wir. Bedeutend ist für uns neben der Versorgungsicherheit und Bezahlbarkeit aber vor allem die Akzeptanz der betroffenen Bürgerinnen und Bürger für den Netzausbau vor Ort. Diese Akzeptanz erreichen wir nur, wenn die Stromtrasse in sensiblen Bereichen unter die Erde verlegt wird. Schwandorf ist ein solch sensibler Bereich, was wir bei dem Termin mit Bundeswirtschaftsminister noch einmal bekräftigt haben,“ erklären Karl Holmeier und Andreas Feller.

Die rund 185 Kilometer lange Stromtrasse „Ostbayernring“ soll ertüchtigt werden, damit die zunehmende Stromeinspeisung aus den erneuerbaren Energien bewältigt werden kann. Die Gleichstromtrasse Süd-Ost-Link verlief ursprünglich bis in die Nähe von Augsburg. Durch die Verschiebung des Endpunktes nach Landshut wird der ostbayerische Bereich zusätzlich belastet. Dadurch entsteht gerade im Raum Schwandorf ein besonderer Problembereich: zum einen die Ertüchtigung des Ostbayernringes und zum anderen der Neubau „Süd-Ost-Link

„Seit Jahren bemühen wir uns , die letzten Kilometer des Ostbayernringes im Brennpunktbereich Schwandorf zu verkabeln. Alle Erdverkabelungen im Wechselstrombereich finden im Westen und Norden statt. Bayern ging bisher leer aus. Aus Gründen der Netztechnik und der Akzeptanz ist jedoch auf eine gleichmäßige Verteilung aller Pilotprojekte über das gesamte Bundesgebiet zu achten. Wir werden uns in Berlin auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Ostbayernring im Bereich um Schwandorf ebenfalls unter die Erde verlegt wird,“ erklären der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier und der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, Andreas Feller abschließend.


0 Kommentare