30.11.2018, 10:25 Uhr

Nächstes Treffen im Januar 2019 Förderung für das Energieeffizienz-Netzwerk läuft aus – die Mitglieder wollen aber weiter machen!

Teilnehmer des 12. Treffens des Energieeffizienz-Netzwerkes für Kommunen. (Foto: OTH Amberg-Weiden)Teilnehmer des 12. Treffens des Energieeffizienz-Netzwerkes für Kommunen. (Foto: OTH Amberg-Weiden)

Im Rahmen des 12. Energieeffizienz-Netzwerktreffens am 29. November lud das Institut für Energietechnik IfE GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, alle Vertreter der teilnehmenden Kommunen im großen Senatssaal der OTH in Amberg ein, um den Abschluss der dreijährigen Förderphase gebürtig zu feiern. Doch die Zeichen stehen alles andere als auf „Aus“.

AMBERG Als Vertreter der Hochschulleitung kam der Kanzler der OTH Amberg – Weiden, Ludwig von Stern, um die Teilnehmer zu begrüßen und ihnen auch für die weitere Zusammenarbeit mit dem IfE alles Gute zu wünschen. Er betonte zudem den Erfolg der dreijährigen Netzwerkarbeit und die Symbiose, welche sich zwischen der Netzwerkarbeit und der Arbeit bzw. dem Lehrbetrieb an der OTH entwickelt hatte. Auch Prof. Markus Brautsch (IfE) hieß die Gäste herzlich willkommen und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den 35 Ingenieuren am IfE und den teilnehmenden Kommunen. Dass das Interesse an einer Fortführung des Energieeffizienz-Netzwerktreffens so groß sei, bereite ihm viel Freude.

Gemeinsam mit den Vertretern der teilnehmenden Kommunen (Landkreis Bamberg, Landkreis Forchheim, Landkreis Haßberge, Landkreis Nürnberger Land, Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Landkreis Roth, Landkreis Schwandorf, Landkreis Tirschenreuth, Stadt Amberg, Stadt Neumarkt, Stadt Straubing sowie Stadt Würzburg) wurde auf die erfolgreichen vergangenen drei Netzwerkjahre zurückgeblickt.

Als Einleitung stellte Hofmann (IfE) die Hintergründe und den Aufbau des kommunalen Energieeffizienz-Netzwerks vor. Die vier jährlichen Netzwerktreffen, bei denen ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch stattfindet, und der kommunenspezifischen energietechnischen Beratung bilden das Fundament der Netzwerkarbeit. Die Ausschreibung des Netzwerks erfolgte im September 2015 im Rahmen des Förderprogramms „Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen“ des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). Und wurde im Dezember 2015 mit knapp 430.000 Euro als eines der ersten Projekte dieser Art in Deutschland vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst.

Der Start des Netzwerks wurde am 4. Mai 2016 feierlich im großen Senatssaal an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg zelebriert. Darauffolgend traf man sich bei den Treffen bei teilnehmenden Städten/Landkreisen oder besuchte Institute, wie Fraunhofer UMSICHT, um sich zu aktuellen energierelevanten Themen zu informieren sowie mit Fachleuten und untereinander auszutauschen. Nach dem Rückblick stellten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Kommunen und Landkreise die in den letzten drei Jahren durch das IfE neutral untersuchten Projekte und loben die unbürokratische, schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des IfE. Häufig wird die Untersuchung kommunaler Klärschlammverwertungen genannt, welche basierend auf dem Modellprojekt im Landkreis Bamberg betrachtet wurde.

Obwohl die durch das BAFA geförderte Netzwerklaufzeit nach nun drei Jahren ausläuft, werden die Teilnehmer weiter machen und sich auch weiterhin viermal jährlich Treffen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen, Erfahrungsberichte zu teilen und vom IfE zu aktuellen Förderprogrammen informiert zu werden. Die energietechnische Beratung wird künftig über individuelle Förderprogramme, wie beispielsweise die Kommunalrichtlinie, welche auch bei diesem Treffen vorgestellt wurde, abgewickelt.

Das erste Treffen im Rahmen der Fortführung wurde für den 12. Februar 2019 angesetzt.


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