23.10.2018, 13:40 Uhr

Nachhaltige Waldbewirtschaftung möglich Ortstermin in Maxhütte-Haidhof – Waldweg beim Berghof wurde ausgebaut

(Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof/Federer)(Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof/Federer)

„Ein Wald ohne Weg ist wie ein Haus ohne Tür.“ Diesen Spruch nahm sich Förster Reinhold Weigert zu Herzen, als er im Jahr 2012 zusammen mit der Stadt Maxhütte-Haidhof und der Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld mit dem Forstwegebau im Waldgebiet beim Berghof anfing.

MAXHÜTTE-HAIDHOF In insgesamt drei Teilabschnitten sollten 2,5 Kilometer Forstweg ausgebaut und instand gesetzt werden. Das letzte Teilstück mit rund 900 Metern Länge wurde seit Frühjahr 2017 in Angriff genommen und vor Kurzem fertiggestellt. Die Forstwegebaumaßnahmen im Waldgebiet zwischen Neukappl/Leonberg und Berghof sind somit nun abgeschlossen.

Bei einem Termin vor Ort besichtigten Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, der Geschäftsleiter der Stadt, Ludwig Haslbeck, Förster Reinhold Weigert und Klaus Wiesner von der Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld die neu aufbereiteten Wege. Weigert erklärte: „Ein durchgängiger Forstweg ermöglicht eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und dient gleichzeitig der Erholungsnutzung. Zudem ist er eine Wertsteigerung des Waldes.“

Weigert bedankte sich bei der Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld, die das anfallende Holz der Waldbesitzer vermarktete und die finanzielle Abwicklung übernahm. „Allein der letzte Abschnitt kostete circa 13.000 Euro“, erwähnte der Förster und sprach auch allen Waldbesitzern, die sich finanziell an dem Projekt beteiligt oder ihren Grund zur Verfügung gestellt haben, seinen Dank aus. „Ohne deren Engagement wäre dieser Wegebau nicht möglich gewesen“, so Weigert. „Es freut mich sehr, dass sich viele der Waldbesitzer in der Verantwortung gesehen haben, die Stadt bei diesem Vorhaben zu unterstützen“, pflichtete Dr. Plank bei. Die Stadt Maxhütte-Haidhof trug als Waldeigentümer ebenfalls ihren Teil zum Wegebau bei. Waldbesitzer, die sich nicht finanziell beteiligt haben, können den Forstweg natürlich trotzdem nutzen. „Ein schlechtes Gewissen sollten Sie aber schon haben, wenn sie den Weg befahren“, so Weigert.

Klaus Wiesner lobte den Förster: „Es nicht einfach, einen Wegebau durchzusetzen, wenn nicht alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Umso mehr freut es mich, dass der Weg jetzt trotzdem fertiggestellt wurde.“


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