09.05.2018, 20:07 Uhr

Durchschnittspreis leicht gefallen Günstige Einkaufsmöglichkeiten für weibliche Zuchtkälber

Der Betrieb Götz aus Großalfalterbach im Landkreis Neumarkt züchtete diesen Jungbullen des Bullenvaters „Etoscha“ (Kat.Nr. 5), der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger, Schwandorf)Der Betrieb Götz aus Großalfalterbach im Landkreis Neumarkt züchtete diesen Jungbullen des Bullenvaters „Etoscha“ (Kat.Nr. 5), der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger, Schwandorf)

Die Mai-Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz war geprägt von einem sehr großen Angebot an weiblichen Zuchtkälbern. Bei den weiblichen Großtieren war die Zahl der aufgetriebenen Tiere diesmal knapp. Die günstige Einkaufsmöglichkeit für qualitativ gute Kühe war auch diesmal gegeben.

SCHWANDORF Bei den Zuchtbullen wurden elf hoffnungsvolle Jungbullen mit durchwegs sehr guter Qualität angeboten. An die Spitze stellte die Körkommission diesmal einen hoch vorgeschätzter „Etoscha“-Sohn. Nach einem längeren Winkerduell sicherte sich der Besamungsverein Neustadt an der Aisch diesen Spitzenbullen. Aus dem Anpaarungsprogramm wurden vier sehr gut vorgeschätzte Bullen zum Prüfeinsatz an den Besamungsverein Neustadt an der Aisch überstellt. Vier weitere Bullen konnten für den Natursprung verkauft werden.

Mit 38 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen sowie 8 Kühen mit mehreren Kalbungen war die Auktion mit weiblichen Großtieren diesmal nur knapp beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten durchweg mit guter Qualität und hoher Milchleistung. Wegen des schönen Wetters hielt sich die Anzahl der Käufer jedoch in überschaubaren Grenzen. Bereits im Vorfeld lagen aber eine ganze Reihe von Kaufaufträgen bei Zuchtverband vor. Nach anfangs zögerlichem Beginn entwickelte sich eine flotte Versteigerung. Alle Tiere fanden in der Folge rasch ihre neuen Besitzer. Nicht alle Kaufinteressenten kamen diesmal zum Zug. Besonders gefragt waren auch diesmal wieder laufstallgewohnte Tiere mit guten Euteranlagen. Am Schluss der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen ein Durchschnittserlös von netto 1.659 Euro, was einen Anstieg rund 70 Euro gegenüber der April-Auktion bedeutet. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag diesmal bei sehr hohen 30,1 Kilo Milch.

Ein sehr großes Angebot war diesmal bei den weiblichen Zuchtkälbern mit 146 Tieren zu verzeichnen. Bei flottem Marktverlauf konnten ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber abgesetzt werden. Am Schluss der Versteigerung errechnete sich mit 343 Kilo pro Kalb ein Durchschnittspreis, der um etwa 20 Euro niedriger lag, als bei der letzten Auktion. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 7. Mai waren durchweg gute Erlöse zu erzielen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 91 Kilo wurde ein Erlös von 6,93 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 570 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.

Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet in Schwandorf am Mittwoch, 6. Juni statt. Die Termine der nächsten Nutzkälbermärkte in Schwandorf sind am Dienstag, 22. Mai, Montag, 4. Juni, und Montag, 18. Juni.


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