04.05.2018, 20:20 Uhr

Seuche Umweltministerium will Afrikanische Schweinepest „mit vereinten Kräften verhindern“

(Foto: johan10/123RF)(Foto: johan10/123RF)

Damit ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Bayern verhindert wird, ist ein eng abgestimmtes Zusammenwirken aller Beteiligten notwendig. Über den aktuellen Sachstand informierte sich Umweltminister Dr. Marcel Huber am Freitag, 4. Mai, bei einer der regelmäßigen Sitzungen des ASP-Koordinierungskreises.

BAYERN „Wir müssen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Bayern möglichst verhindern oder im Keim ersticken. Dazu arbeiten alle Beteiligten zusammen und ziehen an einem Strang – Behörden, Tierärzte, Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Jäger und Verbände. Nur gemeinsam schaffen wir eine bestmögliche Information und Prävention.“ Bisher ist es in Deutschland noch zu keinem Ausbruch der ASP gekommen. Damit dies so bleibt, müsse es auch zukünftig ein gemeinsames bayerisches Vorgehen geben, so Huber.

Zentrales Ziel der Maßnahmen ist der Schutz der heimischen Nutztierbestände. Huber: „Bei den Nutztierbeständen geht es um die Sicherheit der Tiere im Stall und höchste Wachsamkeit. Ein umfassendes Maßnahmenpaket besonders zum Schutz der bayerischen Schweinehalter hat die Staatsregierung frühzeitig verabschiedet.“ Huber dankte dem Koordinierungskreis für die bisherige Arbeit und bat darum, das Thema weiterhin konsequent und intensiv zu begleiten. Auch die regelmäßigen ASP-Seuchenübungen auf allen Ebenen der Verwaltung werden fortgesetzt.


0 Kommentare