19.04.2018, 22:45 Uhr

Neue Anforderungen Die IHK informierte über effiziente und digitale Lösungen für die Energiewende

Informierten über neue Entwicklungen im Energiesektor: Dr. Robert Feicht, Lutz Josef Schmid, Ralf Weikert, Tobias Eder, Dr.-Ing. Elisabeth Kellerer, Dr.-Ing. Roland Hofer, Arno Friedrich  und Thomas Genosko. (Foto: Schmid)Informierten über neue Entwicklungen im Energiesektor: Dr. Robert Feicht, Lutz Josef Schmid, Ralf Weikert, Tobias Eder, Dr.-Ing. Elisabeth Kellerer, Dr.-Ing. Roland Hofer, Arno Friedrich und Thomas Genosko. (Foto: Schmid)

„Wie in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen ist die Digitalisierung auch für den Energiesektor von großer Bedeutung. Gerade im Hinblick auf die Energiewende bietet sie vielversprechende Potenziale“, sagte Thomas Genosko, Abteilungsleiter Standort, Innovation und Umwelt bei der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim zu Beginn des Forums „Digitalisierung im Energiesektor“.

NEUNBURG VORM WALD Zukunftsträchtige Energiethemen wie Blockchain, Smart Meter, Smart Grid oder Virtuelles Kraftwerk wurden genauer unter die Lupe genommen. Neben Vorträgen über die neuen Anforderungen im Energiesektor erwartete die Teilnehmer ein Speed-Networking. Hier fand ein reger Austausch über Fragestellungen und Lösungsansätze zur Digitalisierung des Energiebereichs statt.

Dr. Elisabeth Kellerer von der E.ON Business Service Berlin GmbH berichtete über die Chancen des Themas Blockchain im Energiesektor. Diese Transaktionstechnologie vereinfacht den Austausch und die Dokumentation von Daten und könnte die Digitalisierung des Energiesektors von der Anlagensteuerung bis zum Stromhandel vorantreiben. Dr.-Ing. Roland Hofer von der Bayernwerk AG in Regensburg und Lutz Josef Schmid von der Schmid Datensicherheit GmbH aus Weiden gaben einen Einblick in intelligente Messsysteme und Smart-Meter-Gateways. Insbesondere die gesetzlichen Neuerungen im Rahmen des Messstellenbetriebsgesetzes spielten hier eine wichtige Rolle.

Tobias Eder vom Institut für Energieinformatik an der OTH Amberg-Weiden zeigte Wege der digitalen Zukunft in der Energieversorgung auf. „Die Digitalisierung kann ein Treiber für eine zunehmende Dezentralisierung, Flexibilisierung und Effizienzsteigerung sein“, betonte Eder. Sogenannte virtuelle Kraftwerke können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Wie eine intelligente Energieverteilung und -regelung mit diesen Kraftwerken aussehen kann, stellte Arno Friedrich von der Optimus Meine Energie GmbH in Regensburg vor. Auch Ralf Weikert von Building@Controlls aus Lauterhofen unterstrich die großen Potenziale digitaler Systeme für die Energieeffizienz. Wie das bayerische Förderprogramm „Digitalbonus“ kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Umsetzung digitaler Prozesse im Energiebereich helfen kann, erläuterte Dr. Robert Feicht von der Regierung der Oberpfalz.


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