27.02.2018, 11:13 Uhr

Müll So benutzt man die Bioabfalltonnen in Weiden richtig

(Foto: terra2024/123rf.com)(Foto: terra2024/123rf.com)

Die kalte Witterung der letzten Wochen hat dazu geführt, dass vermehrt  „nasser“ Biomüll in Tüten verpackt in der Biotonne landet. Ein Festfrieren soll so vermieden werden, allerdings erfolgt dies oft mit  nicht bio-geeignetem Material.

WEIDEN Nach der Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Weiden sind Bioabfälle für die Bioabfalltonne alle kompostierbaren organischen Abfallanteile. Dazu gehören pflanzliche Küchenabfälle, wie Gemüse-, Obst-und Blumenabfall sowie haushaltsübliche Mengen von Gartenabfällen wie Laub, Gras, Unkraut, Baum- und Strauchschnitt.

Keine Bioabfälle im Sinne dieser Satzung sind flüssige Küchenabfälle, Fette, Tierkörperteile und tierische Erzeugnisse wie Fleisch, Wurst, Gräten, Knochen, sowie Speisereste, die solche Bestandteile enthalten.

Verpackt  werden kann der Biomüll in Papiertüten, dünne Lagen Altpapier (möglichst kein Farbpapier) und Küchenkrepp. Damit werden Feuchtigkeit  und unangenehme Gerüche aufgenommen.

Plastiktüten und auch sogenannte „Biobeutel“ aus abbaubaren Kunststoffen gelten in Weiden als Fehleinwürfe. Diese bereiten bei der Kompostierung Probleme und müssen in den Kompostieranlagen aussortiert werden. Dadurch steigen die Entsorgungskosten und somit auch die Müllgebühren. Die Stadt Weiden sieht sich angehalten, die Bioabfalltonnen von den städtischen Mitarbeitern verstärkt auf Fehleinwürfe kontrollieren zu lassen. Sofern Müllbehälter nicht ordnungsgemäß bereitgestellt sind, ist die Stadt nicht verpflichtet, sie zu entleeren. Die Tonnen werden nicht geleert und müssen dann als Restmüll kostenpflichtig entsorgt werden.

Bei Rückfragen steht die Abfallberatung unter der Telefonnummer 0961/ 3901912 zur Verfügung.


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