27.01.2018, 14:58 Uhr

Übergabe an Tennet Holmeier und Feller fordern Freimachung der Wohngebiete von bestehender 110-kV-Freileitung

Karl Holmeier und Andreas Feller übergeben die Forderung zur Freimachung der Wohngebiete im Stadtteil Büchelkühn von bestehender 110-kV-Freileitung Lex Hartmann (links). (Foto: Büro Holmeier)Karl Holmeier und Andreas Feller übergeben die Forderung zur Freimachung der Wohngebiete im Stadtteil Büchelkühn von bestehender 110-kV-Freileitung Lex Hartmann (links). (Foto: Büro Holmeier)

Der CSU-Bundestagsabgeordnete für den Bundeswahlkreis Schwandorf/Cham, Karl Holmeier, und der Oberbürgermeister von Schwandorf, Andreas Feller, haben heute in Berlin eine Forderung an den Geschäftsführer der TenneT TSO GmbH, Lex Hartmann, übergeben.

SCHWANDORF Karl Holmeier und Andreas Feller: „Im Rahmen der netztechnischen Entwicklung im Umfeld der Stadt Schwandorf besteht die technische Möglichkeit, den letzten Leitungsabschnitt der 110-kV-Freileitung Nr. LH-08-O9 Regensburg-Schwandorf des Netzbetreibers Bayernwerk Netz GmbH im Bereich der Wohnbebauung im Stadtteil Büchlkühn zu verlegen.“ Nach dem Dafürhalten der beiden CSU-Politiker könnte die bestehende 110kV-Freileitung zukünftig als gemeinsame Leitung auf dem bestehenden Abschnitt des Übertragungsnetzbetreibers Tennet TSO GmbH bis zum südlichen Eckpunkt des Umspannwerkes in Schwandorf mitgeführt und von dort südlich und östlich außerhalb entlang des äußeren UW-Zaunes per 110-kV-Erdkabel verlegt werden.

Andreas Feller: „Diese Umverlegung könnte als Kompensationsmaßnahme für die netztechnische Entwicklung im Raum Schwandorf seitens des Übertragungsnetzbetreibers angewandt werden.“ Hierzu wäre es notwendig, die bestehende Freileitung der Tennet TSO GmbH mit zusätzlichen Traversen für die Mitführung der 110-kV-Freileitung bis zum UW Schwandorf auszustatten und die Maste mit den Nummern 86 und 87 der Tennet TSO auf der Flurnummer 966/1 nicht abzubauen und deren Grundstücksnutzung bzw. Dienstbarkeit zwischen Mast Nr. 85 bis Nr. 87 nicht zu löschen, sodass einer dieser beiden Maste nach Beendigung der gesamten Umbaumaßnahme am UW Schwandorf nach 2023 zu einem Kabelendmast umgebaut werden kann. Von dort könnte dann nach Einholung aller Dienstbarkeiten für eine durchgängige Kabeltrasse seitens der Stadt Schwandorf und nach Festlegung der technischen Auslegung durch die Bayernwerk Netz GmbH eine 110-kV-Erdkabelverbindung in den östlichen 110-kV-Teil des UW Schwandorf verlegt werden.“


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