10.11.2020, 14:31 Uhr

Bernadette Dechant spendete Zehn Obstbäume für das Königreich

V. li.: Bernadette Dechant, Anton Weber, Anton Bauer, Martin Schmack. Foto: DechantV. li.: Bernadette Dechant, Anton Weber, Anton Bauer, Martin Schmack. Foto: Dechant

Anlässlich Ihres 60. Geburtstages spendete Stadträtin Bernadette Dechant dem „Freien Königreich Samuelien“ zehn Obstbäume. Sieben Apfelbäume, zwei Birnbäume und eine Zwetschge bereichern nun den Baumbestand des parkähnlichen Geländes.

Regensburg. Bei allen gespendeten Bäumen handelt es sich um alte und robuste Sorten mit unterschiedlichen Blüh- und Erntezeitpunkten, die nur noch selten gezüchtet werden, wie z.B. „Rheinische Schafsnase“, „Goldparmäne“, „Vereins Dechantsbirne“ oder die „Hauszwetschge“.

Gefunden hat Frau Dechant die Bäume bei einer Baumschule in Viechtach (Lkr. Regen). Nun übergab sie, zusammen mit Anton Weber und Anton Bauer, zwei Mitstreitern der Bürgerbewegung Innerer Osten – Hohes Kreuz die Bäume offiziell an Grundstückeigentümer Martin Schmack, der hier mit dem Projekt „Freies Königreich Samuelien“ dem von Lärm, Verkehr und sozialen Problemen geplagten Hohen Kreuz eine grüne Oase schenkt. „Das Königreich ist unsere einzige, richtige Grün- und Erholungsfläche im Viertel“, erklärt Dechant und ergänzt „ früher war das hier eine Müllhalde, ein dunkler Ort an dem sich Drogendealer und Ihre Kunden heimlich getroffen haben und nun fühlt man sich wie im Paradies“.

Diese Entwicklung möchte die CSU-Stadträtin und Sprecherin der Bürgerbewegung unterstützen. In diesem Zusammenhang hatte sie dem Königreich bereits mehrere Pflanzenspenden zukommen lassen, die Martin Schmack und seine Gärtner sehr gerne annehmen. „Unser Ziel ist es einen artenreichen Garten zu schaffen, in dem unsere Bienen und auch alle anderen Insekten in jeder Vegetationsperiode Nahrung finden“, erläutert Schmack. Dies gelingt durch botanische Experimente in Kombination mit klassischer Gartenbauarbeit. „Wir lernen ständig dazu. Der Honigertrag unserer Bienen dient als Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich der Immobilienunternehmer und Imker.


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