19.10.2020, 10:35 Uhr

Sieben Tipps Unerwünschte Krabbeltiere im Haushalt – Vorsorge ist der beste Schutz

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Krabbelnde, fliegende und häufig unsichtbare Schädlinge, wie beispielsweise Kleider- und Lebensmittelmotten, Fruchtfliegen und Milben, sind in der Öffentlichkeit ein Tabuthema. Dabei kann jeder Haushalt betroffen sein. Ihr massenhaftes Auftreten in bestimmten Regionen der Welt richtet regelmäßig erhebliche wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden an.

Regensburg. Man unterscheidet zwischen Textilschädlingen, Holzschädlingen und Vorratsschädlingen. Üppige Vorratshaltung, ansteigende Temperaturen, weltweiter Lebensmitteltransport, Holzpaletten, warme Wohnungen, zahlreihe Kleidungsstücke, große Abfallmengen und Abwässer vergrößern das Schädlingsproblem. „Ich empfehle, in jedem Haushalt vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Sind die Schädlinge erstmal da, lassen sie sich nur sehr schwer beseitigen“, erläutert Barbara Schmidmeier, Haushaltsexpertin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

So sorgen Sie vor – sieben Tipps

Nicht zu viel Vorräte. Diese immer gut verpacken und regelmäßig kontrollieren.

Lebensmittel möglichst immer im Kühlschrank aufbewahren oder gut abdecken.

Alle Vorratsschränke und Kleiderschränke regelmäßig auswischen. Rückzugsorte wie Leisten regelmäßig aussaugen.

Alle Abfälle, vor allem Bioabfall, täglich entsorgen und abdecken. Verschüttete Getränke gleich aufwischen.

Kleidungsstücke, die länger nicht getragen werden, öfter ausschütteln und an die frische Luft legen.

Insektengitter an den Fenstern anbringen. Fenster schließen, wenn es kühl und dunkel wird und im Wohnraum Licht brennt.


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