17.09.2020, 15:29 Uhr

Bundesweite Aktionswochen Immer noch zu oft landen Bioabfälle in der Restmülltonne

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In der Stadt Regensburg sowie im übrigen Deutschland werden seit Jahren große Mengen an Abfällen für das Recycling getrennt sortiert, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass es heute halb so viel Restabfall gibt wie vor 35 Jahren. Was bei Glas, Papier oder Plastik gut funktioniert, ist bei kompostierbaren Küchen- und Nahrungsabfällen noch deutlich verbesserungsfähig.

Regensburg. Bei der jüngsten Veröffentlichung der Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland zeigte sich, dass immer noch knapp 40 Prozent des Restmülls aus Bioabfall besteht. Diese organischen Rohstoffe sind jedoch für die Restmülltonne viel zu kostbar, weil sie sich vollständig zu Kompost und Biogas recyceln lassen können.

Auch in Regensburg werfen Bürgerinnen und Bürger zu häufig Bioabfälle in die Restmülltonne. Eine Hausmüllsortieranalyse aus den Jahren 2019/2020 zeigt, dass es über 42 Prozent organische Stoffe im Restmüll landen. Grund genug für die Stadt Regensburg, den Aufruf der „Aktion Biotonne Deutschland“ während der bundesweiten Aktionswochen vom 14. September bis zum 2. Oktober zu unterstützen: „Schenkt der Biotonne in den Aktionswochen mehr Aufmerksamkeit! Denn wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätzlich zwei Kilo kompostierbare Küchenabfälle getrennt sammeln, sind das wöchentlich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und Kompost für die Landwirtschaft.“

Unter www.aktion-biotonne-deutschland.de können Bürgerinnen und Bürger ein Online-Versprechen abgeben und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Weitere Informationen zur Biotonne in Regensburg gibt es unter www.regensburg.de.


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