27.08.2020, 15:00 Uhr

Die Stadt informiert Wohin mit dem Fallobst?

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Im Spätsommer beginnt die Erntezeit: Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Zwetschgen werden reif. Aber nicht alle Früchte sind genießbar, da die Bäume einen Teil der Früchte vorzeitig abwerfen.

Regensburg. Das Fallobst gehört nicht in die Restmülltonne, sondern in den Biomüll. Die Bürgerinnen und Bürger sollten aber darauf achten, nur kleine Mengen in die Biotonne zu werfen. Sollten weitere Tonnen benötigt werden, können auch zeitweilig weitere Biotonnen dazu gestellt werden: Die Stadt bittet unter der Telefonnummer 0941/ 507-7317 einfach um eine Nachricht.

Natürlich kann das Fallobst auch im eigenen Garten kompostiert werden. Wenn der Komposter im Garten jedoch zu klein für die anfallende Menge ist, sollten die Obstabfälle nicht zu den Grünabfall-Sammelstellen gebracht werden. Die dort abgelagerten Gartenabfälle können nicht jeden Tag zum Kompostwerk gefahren werden, so dass gerade in den warmen Monaten Obstabfälle zu Geruchsbelästigungen führen. Auch Nagetiere und Insekten werden durch die Obstabfälle angezogen.

Kompostwerk nimmt Fallobst kostenfrei an

Das Regensburger Kompostwerk in der Kremser Straße (Telefon 0941/ 99255699) nimmt Fallobst an. Mengen bis zu einem halben Kubikmeter beziehungsweise einem Pkw-Anhänger werden kostenfrei entgegengenommen. Geöffnet ist das Kompostwerk Montag bis Mittwoch, einschließlich Freitag von 7 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Donnerstag von 7 bis 12 Uhr und von 13 bis 19 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 13 Uhr.

Apfelsaft aus Fallobst

Reifes Fallobst ohne Faulstellen kann auch zur Obstsaftherstellung verwendet werden. Ab 7. September 2020 nimmt die Kelterei Nagler in der Galgenbergstraße 17 (Telefon 0941/ 783810) brauchbare Äpfel an und tauscht sie gegen Säfte ein. Die Öffnungszeiten der Obstannahme sind Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr sowie Samstag von 9 bis 12 Uhr. Freitags ist keine Obstannahme! Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Voranmeldung erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kelterei-nagler.de.


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