25.06.2020, 13:18 Uhr

Umwelt Sylvia Stierstorfer unterstützt das Naturprojekt „Landschaftskino“ bei Steinsberg

 Foto: Nicole Stompor Foto: Nicole Stompor

„Es gibt so viele schöne Flecken Natur bei uns in Bayern und einer davon ist definitiv hier am Oberen Weinberg zwischen Steinsberg und Eitlbrunn. Der Wunsch hier ein ,Landschaftskino‘ ins Leben zu rufen ist eine tolle Idee und ein wundervolles Naturprojekt“, sagte die Stimmkreisabgeordnete Sylvia Stierstorfer bei ihrem Besuch vor Ort.

Regenstauf. Auf Einladung der Bürgerinitiative „StEiL“ und des Obst- und Gartenbauvereins Steinsberg machte sich Stierstorfer gemeinsam mit dem Regenstaufer Bürgermeister Josef Schindler und Hans-Michael Pilz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt ein Bild von den Vorstellungen und der Örtlichkeit des geplanten Naturprojekts. Alle drei sprachen den Initiatoren ihre volle Unterstützung zu.

Anita Michel, Sprecherin der Bügerinitiative „StEiL“, berichtete den Besuchern von den Entwicklungen des Oberen Weinbergs zwischen Steinsberg und Eitlbrunn. Auf zahlreichen Gemeindeflächen sät der Obst- und Gartenbauverein jährlich Blühwiesen aus und hat auch eine Streuobstwiese angelegt. Das gesamte Gebiet am Weinberg ist ein Naturschutzgebiet, welches durch das „Landsschaftskino“ keinesfalls gestört werde, ergänzte Herr Pilz. Von der Ortsmitte sei der Berg bereits problemlos über eine Treppe und einen Flurweg zu erreichen.

Die engagierten Bürger möchten gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein weitere Ideen für den Weinberg entwickeln. Dazu gehören unter anderem ein Naturerlebnispfad, eine Bepflanzung des Weges zum Landschaftskino und vieles mehr. „Das sind alles wunderbare Ideen für Klein und Groß“, bekräftigt Stierstorfer die Vorhaben. Auch Bürgermeister Josef Schindler zeigte sich von den Plänen begeistert, deren Umsetzung in erster Linie in den Zuständigkeitsbereich des Marktes fallen. Um das Landschaftskino auf den Weg zu bringen, müssen nun zunächst einige Eckpunkte rund um Flächenerwerb und Naturschutzgebiet vom Markt geklärt werden. Herr Pilz erläuterte zudem die Fördermöglichkeiten beispielsweise über das EU-Leader-Programm.

„Dieser Austausch vor Ort mit allen Beteiligten war ein wichtiger erster Schritt, um die grundsätzlichen Rahmenbedingungen und einen möglichen Fahrplan zu besprechen. Es ist schön zu sehen, wie aus gemeinschaftlicher Initiative wertvolle Projekte für unsere Heimat entstehen. Das unterstütze ich sehr gerne“, so Stierstorfer.


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