31.05.2020, 12:46 Uhr

Mehr Müll in der Corona-Krise Die Stadt Regensburg startet die Aktion „Mach mich klein!“ für mehr Platz in den öffentlichen Mülleimern

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Wegen der Corona-Krise hat das Müllaufkommen aus To-go-Verpackungen in den vergangenen Wochen erheblich zugenommen. Vor allem an den Wochenenden quellen viele Mülleimer in der Altstadt über.

Regensburg. Die Stadt hat an den besonders betroffenen Stellen bis zu drei zusätzliche Müllbehälter aufgestellt. Am Donauufer wurden außerdem zwei Behälter platziert, in denen sich leere Pizzakartons platzsparend stapeln lassen. „Trotzdem reicht die Kapazität nicht überall aus“, sagt Umweltbürgermeister Ludwig Artinger. Glücklicherweise sei das Verhalten der allermeisten Bürgerinnen und Bürger vorbildlich. „Wenn die Eimer voll sind, wird der Abfall oben drauf und daneben gestapelt, so dass unsere Abfallentsorgung ihn gut mitnehmen kann“, lobt er.

Für zusätzlichen Platz in den Eimern soll jetzt eine Plakat- und Online-Aktion sorgen. Unter dem Motto „Mach mich klein!“ wirbt die Stadtverwaltung dafür, Pizzakartons zu zerreißen, zu zerstampfen oder möglichst klein zusammenzufalten, bevor sie in den Mülleimer wandern. „Oft blockiert eine einzige Pizzaschachtel den halben Abfallkorb“, erklärt Artinger. Er appelliert an die Regensburgerinnen und Regensburger, mitzuhelfen und sich an der Aktion zu beteiligen. Die Plakate werden an Pizzerien im Zentrum verteilt, auf Mülleimern angebracht und über die Sozialen Medien geteilt. Ein Video auf dem städtischen Youtube-Kanal zeigt, wie das mit dem Kleinmachen am besten funktioniert und lädt zum Nachahmen ein.


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