28.05.2020, 17:06 Uhr

Umwelt- und Naturschutz Auf 25.000 Quadratmetern – bei Labertaler blüht das Brunnengelände auf

Patrick Kopp (Natur- und Umweltschutzbeauftragter bei Labertaler) mit Stefan Bernhardt (Mitarbeiter des Biolandhofes Aumeier). Foto: hoPatrick Kopp (Natur- und Umweltschutzbeauftragter bei Labertaler) mit Stefan Bernhardt (Mitarbeiter des Biolandhofes Aumeier). Foto: ho

Um das Brunnengelände unweit der Firma Labertaler Heil- und Mineralquellen entfernt, wird in den nächsten Wochen eine prachtvolle Blühwiese entstehen. Der Schierlinger Bio-Landwirt Christian Aumeier hat sich um die Aussaat der circa 2,5 Hektar gekümmert.

Schierling. Es handelt sich hierbei um die Sondermischung „Lebendiger Acker“, eine hochwachsende Mischung, in der 48 verschiedene Samenarten enthalten sind, unter anderem Sonnenblumen, Saat-Lein, Buchweizen oder auch verschiedene Nelkenarten, die in den nächsten Wochen aufkeimen und für eine farbenfrohe Blühfläche sorgen sollen.

Da Blühwiesen im Allgemeinen weder gedüngt noch gespritzt werden müssen, wird zum einen der Boden geschützt, da durch diese Anpflanzung für eine ausreichende Durchwurzelung des Bodens gesorgt und somit eine Bodenerosion verhindert wird. Das führt zu einer besseren Wasseraufnahmefähigkeit und somit zum Erhalt der Fruchtbarkeit des Bodens. Zum anderen wird aber auch das Grundwasser geschützt, da keine Pflanzenschutzmittel auf diese Fläche aufgebracht werden. Ein weiterer immenser Vorteil der Blühwiese ist der Erhalt der Artenvielfalt, allen voran von Insekten wie Bienen – bei denen einige Arten bekannterweise vom Aussterben bedroht sind – und Schmetterlingen, aber auch durch den Effekt eines natürlichen Versteckes für heimische Wildtierarten wie Hasen und Rehe.

„Bei Labertaler spielt die Natur schon immer eine große Rolle. Dies ist ein weiterer Schritt, Flora und Fauna zu erhalten. Eine Blühwiese ist Natur-, Wasser- und Artenschutz zugleich. Wir sind froh ein solches Projekt in direkter Nähe zu unseren Mineralbrunnen zu haben“, freut sich der Natur- und Umweltschutzbeauftragte bei Labertaler, Patrick Kopp.

Auch Bio-Landwirt Aumeier ist gespannt auf die Pracht der Blühwiese und hofft auf ausreichend Regen. Das würde das Aufgehen der Saat deutlich beschleunigen.


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