31.03.2020, 22:41 Uhr

Coronavirus Tierrechtsorganisation sorgt sich um die Tauben in Regensburg

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Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sind Deutschlands Straßen mittlerweile weitgehend menschenleer. Dies hat jedoch zur Folge, dass zahlreiche Tauben nun keine Nahrung mehr finden und zu verhungern drohen.

Regensburg. Daher wandte sich „Peta“ vergangene Woche an die Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, das zuständige Veterinäramt sowie an den Umweltausschuss der Stadt. In ihrem Schreiben – das auch 77 weitere deutsche Städte erhielten – appellierte die Tierrechtsorganisation an die Verantwortlichen, Taubenfütterungsverbote auszusetzen und ihrem Schutzauftrag nachzukommen, indem sie zudem kommunale Fütterungen organisieren.

„Ein isoliertes Fütterungsverbot – also ein Fütterungsverbot ohne oder ohne zureichend betreute Schläge für Tauben – wie in Regensburg bedeutet für die Tiere selbst unter normalen Bedingungen karge Mahlzeiten, die aus ungeeigneten Essensresten bestehen. In einer Ausnahmesituation wie der gegenwärtigen wird daraus innerhalb kürzester Zeit eine akute Lebensgefahr für die Tiere“, so Dr. Christian Arleth, Rechtsanwalt bei „Peta“. „Deutschlands Kommunen sind aufgrund des Staatsziels Tierschutz rechtlich dazu verpflichtet, die Tiere vor dem Hungertod zu bewahren, indem sie isolierte Fütterungsverbote aussetzen und kommunale Fütterungen veranlassen.“


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