13.02.2020, 12:25 Uhr

Naturpark im Landtag Unverzichtbar für den Erhalt der Artenvielfalt

Arjen de Wit, Anette Lafaire, Landrat Anton Knapp, Umweltminister Torsten Glauber, Heinrich Schmidt, Petra Meindl, Hartwig Löfflmann .  Foto: MeindlArjen de Wit, Anette Lafaire, Landrat Anton Knapp, Umweltminister Torsten Glauber, Heinrich Schmidt, Petra Meindl, Hartwig Löfflmann . Foto: Meindl

Alle 19 bayerischen Naturparke präsentierten sich am Donnerstag, 6. Februar, im Bayerischen Landtag. Den Naturpark Oberer Bayerischer Wald vertraten Geschäftsführerin Petra Meindl und Gebietsbetreuerin Anette Lafaire, ausgestattet mit reichlich Infomaterial und regionalen Produkten.

Cham / München. Landrat Franz Löffler, Vorsitzender des Naturparks Oberer Bayerischer Wald, sieht in der Vorstellung bei den Abgeordneten eine gute Werbung für die Ziele des Naturparks: „Die Arbeit unseres Naturparks ist unverzichtbar für den Erhalt der Artenvielfalt, die Umweltbildung und die naturnahe Erholung sowohl für Einheimische als auch für Urlaubsgäste“, so sein Statement.

Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald widmete sich dem Kernthema „Naturpark und Tourismus“. Erholung und nachhaltiger Tourismus ist einer der vier Aufgabenschwerpunkte in der Naturparkarbeit. In zahlreichen Gesprächen mit den bayerischen Abgeordneten wurden die Synergieeffekte in den beiden Bereichen deutlich gemacht. Landtagspräsidentin Ilse Aigner wies in ihrer Eröffnungsrede auf die große Bedeutung dieser besonderen Gebiete für Bayern hin. „Wir haben in den vergangenen Jahren die Naturparke immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit, aber auch im Fokus der Beschlüsse gehabt (…) Gelebter Natur- und Landschaftsschutz gehört in die Mitte politischer Aufmerksamkeit und politischen Handelns.“, so ihr Tenor. Im Laufe des Tages nahmen sich zahlreiche Abgeordnete aus den bayerischen Wahlkreisen und der bayerische Umweltminister Torsten Glauber Zeit für Diskussionen mit den Naturparkvertretern.

Aufgewertet wird die Arbeit der bayerischen Naturparke durch die Naturoffensive Bayern. So konnten bereits 40 Ranger und Rangerinnen in den Bayerischen Naturparken eingestellt worden, davon arbeiten drei im Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Sie verstehen sich als Mittler zwischen Mensch und Natur und sind wichtige Akteure in Punkto Umweltbildung.


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