30.01.2020, 15:10 Uhr

Wertvolle Arbeit Sieben Naturschutzwächter sind für den Landkreis Regensburg im Einsatz

Landrätin Tanja Schweiger (rechts) mit (v.li. hintere Reihe) Markus Liegl, Martin Scheuerer, Erich Dollinger, Peter Wild, Alfred Loritz, (v.li.vordere Reihe) Sebastian Herrmann, Melanie Köhler, Ullrich Brill und Herbert Werkmann. (Foto: Franziska Wagner/LRA)Landrätin Tanja Schweiger (rechts) mit (v.li. hintere Reihe) Markus Liegl, Martin Scheuerer, Erich Dollinger, Peter Wild, Alfred Loritz, (v.li.vordere Reihe) Sebastian Herrmann, Melanie Köhler, Ullrich Brill und Herbert Werkmann. (Foto: Franziska Wagner/LRA)

Ehrenamtliche Naturschutzwächter leisten für den Landkreis Regensburg wertvolle Arbeit. Sie unterstützen die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt, indem sie vor Ort durch Aufklärung und Beratung für einen bewussten Umgang mit der Natur sorgen und Verständnis für die Anforderungen des Naturschutzes und der Landschaftspflege wecken. Im Landkreis sind seit dem 1. Januar erneut sieben ehrenamtliche Naturschutzwächter für die nächsten drei Jahre eingesetzt. Landrätin Tanja Schweiger übergab im Rahmen einer Feierstunde den Mitgliedern der Naturschutzwacht die Bestellungsurkunden.

LANDKREIS REGENSBURG Landrätin Tanja Schweiger bedankte sich bei den Naturschutzwächtern dafür, dass sie dieses bedeutende staatliche Ehrenamt im Naturschutz ausüben. Gerade jetzt, wo der Schutz der Natur und Landschaft vermehrt in den Fokus der Bevölkerung gerückt sei, sei die Arbeit der Naturschutzwächter noch wichtiger geworden. Zur Naturschutzwacht gehört auch die Betreuung schützenswerter Naturbereiche – offiziell ausgewiesene Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmäler, geschützte Landschaftsbestandteile sowie amtlich kartierte Biotope. Die Naturschutzwächter fungieren durch ihre Präsenz vor Ort als eine Art Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung. Das erfordert immer wieder Fingerspitzengefühl bei der Durchsetzung des Umweltgedankens.

Bei Verstößen gegen die Naturschutzbestimmungen, wie zum Beispiel wilden Müllablagerungen, Fehlverhalten in Schutzgebieten oder Verunreinigung von Gewässern, schreiten die Umweltwächter ein. Mit ihren guten Ortskenntnissen erfassen sie den Zustand und die Veränderungen in der Natur und geben ihr Wissen weiter. Sebastian Herrmann, Leiter der Umweltabteilung im Landratsamt, skizziert das große Aufgabenspektrum der Naturschutzwächter so: „Sie klären die Bürgerinnen und Bürger auf, beraten und informieren. Sie setzen sich für den Erhalt der Natur ein und bemühen sich, Verständnis für Naturschutz und Landschaftspflege bei der Bevölkerung zu wecken.“ Nur wer eine Ausbildung an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in Laufen absolviert habe, könne Mitglied in der Naturschutzwacht werden.

Folgende Naturschutzwächter erhielten ihre Ernennungsurkunde für weitere drei Jahre: Alfred Loritz (Kallmünz, im Amt seit 29. Dezember 1992), Martin Scheuerer (Nittendorf, im Amt seit 1. April 1998), Herbert Werkmann (Hagelstadt, im Amt seit 1. Juli 2003), Eduard Meßmer (Bernhardswald, im Amt seit 1. Januar 2006), Ullrich Brill (Obertraubling, im Amt seit 1. Januar 2011), Erich Dollinger (Lappersdorf, im Amt seit 1. Juli 2017) und Peter Wild (Brunn, im Amt seit 1. September 2018).


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