16.12.2019, 21:57 Uhr

Effizient und klimafreundlich Johann-Michael-Sailer Grundschule Barbing an das Nahwärmenetz der Rewag angeschlossen

Rewag-Vorstandsmitglied Bernhard Büllmann, Bürgermeister Johann Thiel, Rewag-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Briegel, Grundschulrektorin Margarete Gatt-Bouchouareb und Rewag-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner vor der Johann-Michael-Sailer Grundschule in Barbing. (Foto: Tino Lex)Rewag-Vorstandsmitglied Bernhard Büllmann, Bürgermeister Johann Thiel, Rewag-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Briegel, Grundschulrektorin Margarete Gatt-Bouchouareb und Rewag-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner vor der Johann-Michael-Sailer Grundschule in Barbing. (Foto: Tino Lex)

Die Rewag versorgt die Johann-Michael-Sailer Grundschule Barbing seit dieser Heizperiode mit effizient erzeugter und annähernd klimaneutraler Wärme. Als erste der gemeindlichen Liegenschaften wurde die Schule an das Nahwärmenetz der Rewag angeschlossen.

BARBING Die Wärmeversorgung für die Gemeinde Barbing und damit für die Grundschule erfolgt vorrangig aus der Abwärme der Blockheizkraftwerke (BHKWs) des Regensburger Klärwerks. Angetrieben wird das BHKW mit Klärgas, das in der nahe gelegenen Kläranlage erzeugt wird. Ergänzt wird die Wärmeversorgung durch einen Erdgas-Spitzenkessel, der auch zur Versorgungssicherheit dient. So stehen der Gemeinde Barbing jährlich rund 1.500 Megawattstunden regenerativ, Kohlendioxid-neutral und regional erzeugte Wärme zur Verfügung.

„Mit diesem Konzept gehen wir gemeinsam mit der Gemeinde Barbing einen großen Schritt weiter in Richtung Energiewende. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder, die schon jetzt in ihrer Schule direkt davon profitieren können“, erklärte Rewag-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Briegel. „Darüber hinaus ermöglicht uns als Versorger die regionale Energieproduktion einen langfristig kalkulierbaren Energiepreis und regionale Wertschöpfung“ ergänzte Rewag-Vorstandsmitglied Bernhard Büllmann. „Wieder einmal zeigt sich, dass wir mit der Rewag einen kompetenten und zuverlässigen Partner an unserer Seite haben der es uns ermöglicht, unsere Visionen zu realisieren. Darüber freue ich mich sehr. Diese nachhaltige Wärmeversorgung passt perfekt zu unserem Modellprojekt Barbings Zukunft gemeinsam gestalten - Energiewende und Klimaschutz beginnt in unseren Köpfen“, betonte Bürgermeister Johann Thiel. Mit dem Modellprojekt forciert die Gemeinde seit einigen Jahren die Umstellung der Wärmeversorgung auf regenerative Lösungen.

Nahwärme ist eine ökologische und sehr ‎wirtschaftliche Form der Wärmeversorgung. Anstelle einer Heizungsanlage sind die Gebäude ‎mit einer wartungsarmen Nahwärme-Kompaktstation ‎ausgestattet. Die Nutzer profitieren von transparenten, günstigen Wärmepreisen und ‎geringeren Preisschwankungen im Vergleich zu ‎anderen Wärmelösungen. Darüber hinaus ‎reduziert Nahwärme die CO2-Emissionen des ‎versorgten Gebäudes und bietet eine sehr ‎hohe Versorgungssicherheit.


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