20.06.2019, 14:09 Uhr

Voller Erfolg Sammelwettbewerb auf der Jahninsel – 105,9 Kilo Müll innerhalb von zwei Stunden zusammengetragen

Die Teilnehmer des Müllsammelwettbewerbs haben insgesamt 105,9 Kilogramm Müll gesammelt. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)Die Teilnehmer des Müllsammelwettbewerbs haben insgesamt 105,9 Kilogramm Müll gesammelt. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)

Am Samstag, 15. Juni, hat auf der Jahninsel ein Müllsammelwettbewerb mit anschließender Diskussionsrunde des Aktionsbündnisses Fair Feiern unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Huber stattgefunden. Die Aktion war Teil des städtischen Maßnahmenplans, der für mehr Ruhe und Sauberkeit auf der Jahninsel sorgen soll.

REGENSBURG An der Müllsammelaktion nahmen insgesamt 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zehn Gruppen teil. Sie konnten erfolgreich 105,9 Kilogramm Müll innerhalb von zwei Stunden auf der Jahninsel und den Donauauen sammeln.

Die Gewinner des Wettbewerbs

In der Kategorie „Menge“ freute sich das Team von Martin Seifert, Matin Ramezani, Anna Burkert und Maximilian Reischl über den ersten Platz. Sie sammelten innerhalb von zwei Stunden 44,8 Kilogramm Müll. Den zweiten Platz sicherte sich das Team rund um Ronja Wolf, Anna-Lena Scharl und Sarah Schungel mit 25,9 Kilogramm gesammelten Müll. Franziska Mergner belegte mit einem Gewicht von 2,9 Kilogramm Müll den dritten Platz. Drei weitere Teams, die sich besonders auf kleinteiligen Müll, wie Zigarettenreste, Scherben und Kronkorken, konzentriert hatten, wurden in der Kategorie „Fleiß“ auch mit Preisen belohnt. Prämiert in der Sonderkategorie „Kuriosester Fund“ wurde eine Modellier-Form für Ton-Männchen.

Eine lebendige Diskussionsrunde

Im Anschluss an den Wettbewerb fand eine offene Diskussionsrunde zum Thema Müllvermeidung beim Feiern statt. Unter der Moderation von Anja Stubba, Radio Charivari, diskutierten Bürgermeister Jürgen Huber, Klaus Knott, Mitarbeiter des Gartenamts, und Theresa Eberlein, Mitglied der Aktionsplattform „Halt deine Donau sauber“, mit den eifrig beteiligten Gästen.

Bürgermeister Jürgen Huber betonte: „Die Jahninsel ist keine Partyzone, sondern eine Naturfläche mitten in der Stadt. Wenn ich in der Natur bin, gilt: Ich nehme alles wieder mit nachhause, was ich mitgebracht habe.“ Jedes Jahr befreien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenamts die Jahninsel von insgesamt 150 Lkw-Ladungen Müll. „Zerbrochene Flaschen und kleiner Müll wie Kronkorken sind ein besonderes Problem für die Mitarbeiter des Gartenamts, die den Müll auf der Jahninsel sammeln“, erklärte Klaus Knott.

Die Zuhörer der Diskussion befürworteten den Dialog auf Augenhöhe, äußerten aber auch Kritik über die geringe Anzahl der Mülleimer auf der Jahninsel. Auch die Aktionsplattform „Halte deine Donau sauber“ betonte, dass nicht nur die Vermeidung von Müll wichtig sei, sondern auch die unkomplizierte Entsorgung.

Auch in den folgenden Sommermonaten will das Aktionsbündnis Fair Feiern zum Austausch über den Nutzungsdruck auf der Jahninsel einladen. So wird am Freitag, 26. Juli, eine Jugendversammlung mit dem Stadtjugendring und am Donnerstag, 22. August, eine Diskussionsrunde mit Anwohnern stattfinden.


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