21.05.2019, 22:26 Uhr

Zehn Ladepunkte Rewag und Donau-Einkaufszentrum nehmen fünfte ‎Elektroladesäule in Betrieb

(Foto: Tino Lex)(Foto: Tino Lex)

Die Ladestationen am Donau-Einkaufszentrum (DEZ) gehören schon ‎jetzt zu den fünf meistgenutzten in ganz Bayern. Am Montag, 20. Mai, nahmen ‎Bernhard Büllmann, kaufmännischer Vorstand der Rewag, Thomas Zink, ‎Geschäftsführer des Donau-Einkaufszentrums, und Rewag-Projektleiter Stefan ‎Sulzenbacher die Ladestation offiziell in Betrieb.‎

REGENSBURG ‎„Am DEZ hat die Rewag vor gut vier Jahren eine der ersten Ladesäulen errichtet. ‎Mittlerweile sind es in Regensburg und der Region über 100 Stück, mit Ökostrom aus gut ‎‎200 Ladepunkten“, freut sich Rewag-Vorstand Bernhard Büllmann. ‎Die Elektroladesäulen am Donau-Einkaufszentrum befinden sich auf dem Kundenparkplatz. ‎Zwei stehen beim Eingang Mitte, bei der Sparkasse Regensburg, die drei weiteren am ‎Eingang Nord. Wie alle Rewag-Ladesäulen werden sie klimaneutral mit 100 Prozent ‎Ökostrom aus dem Uniper-‎Wasserkraftwerk Regensburg betrieben. „Wir freuen uns, unseren ‎Kunden diesen kostenfreien Service anbieten zu können und damit zu einer CO2-neutralen ‎Mobilität im Stadtverkehr beizutragen“, ergänzt DEZ-Geschäftsführer Thomas Zink. Denn ‎das Aufladen ist für Kunden des ‎Einkaufszentrums während der Öffnungszeiten gratis. Die ‎Kosten übernimmt das DEZ. Das Vollladen an den Säulen dauert drei bis vier ‎Stunden, ‎wenn es aber darum geht, für 50 bis 60 Kilometer nachzutanken, reichen‎ 30 ‎Minuten – die ‎‎klassische‎ Einkaufsentfernung und Einkaufszeit. ‎

Stefan Sulzenbacher, Teamleiter für Innovative Geschäftsmodelle bei der Rewag, ist von der ‎Elektromobilität überzeugt: „Die hohe Frequentierung der Ladesäulen am DEZ ist ein großer ‎Erfolg. Der Ladestandort zählt zu den fünf meistgenutzten in ganz Bayern. An den ‎Ladesäulen haben wir seit April 2015 über 13.000 Ladungen ‎verzeichnet. Es wurden rund 91.000 Kilowattstunden Ökostrom entnommen.‎ Dies bedeutet, dass an diesen Ladestationen über 600.000 Kilometer ‚Fahrstrecke‘ geladen ‎wurde. Gemessen am durchschnittlichen CO2-Ausstoß bei Personenkraftwagen von 150 ‎Gramm je Kilometer macht das eine CO2-Einsparung von circa 91 Tonnen.“‎

Seit 2015 ‎baut die Rewag eine Infrastruktur auf, über die Elektrofahrzeuge durch ‎ein ‎dichtes ‎‎‎‎‎‎Netz von ‎Ladesäulen mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden. ‎Mittlerweile hat der Energieversorger über 100 Ladesäulen errichtet. In den kommenden ‎Jahren sollen noch einmal so viele hinzukommen. Im Dörnberg-Quartier in ‎Regensburg läuft ‎derzeit das größte Ladeinfrastruktur- und Lastmanagementprojekt in ‎Deutschland. Nach ‎Fertigstellung des ersten von drei Bauabschnitten, dem Georgenhof, ‎werden die ‎Voraussetzungen für zusätzliche 260 Ladepunkte der Rewag für E-Fahrzeuge geschaffen ‎sein. Nach der Fertigstellung des neuen Stadtzentrums sind dort insgesamt etwa 850 private Stellplätze ‎für E-Ladestationen vorgerüstet.‎ Bezogen auf die ‎‎‎Anzahl ist die Rewag mittlerweile einer der größten Betreiber von ‎Elektroladesäulen in ganz ‎‎‎Bayern.‎ Eine laufend aktualisierte ‎Übersicht über ‎die ‎Ladestationen in und ‎um Regensburg ‎findet man unter www.rewag.de.‎

Der Konzernverbund von das Stadtwerk.Regensburg und Rewag hat ‎sich die Mitgestaltung ‎des ‎Mobilitätswandels zum Ziel gesetzt, um so ‎die Bedingungen für nachhaltige Mobilität zu ‎schaffen.‎ Der Ausbau ‎des ÖPNV als Alternative zum Individualverkehr, wie ‎ihn ‎das ‎Stadtwerk.Regensburg mit dem Elektrobus das ‎Stadtwerk.Emil nachhaltig ‎vorantreibt, ist ‎zentraler Bestandteil einer ‎zukunftweisenden Stadtmobilität.‎ Im November 2016 ging ‎das ‎Stadtwerk.Mobilität zudem mit dem ersten E-Carsharing-‎Fahrzeug ‎in Regensburg an den ‎Start. Seither wurde die ‎Fahrzeugflotte von das Stadtwerk.Earl aufgrund der ‎Vielzahl ‎an ‎Buchungen an weiteren Standorten laufend erweitert. Im ‎Oktober 2018 kam das ‎fünfte ‎Fahrzeug hinzu.‎ Im das Stadtwerk.Parkhaus Dachauplatz können Kunden außerdem ‎während ‎der ‎gebuchten Parkdauer kostenlos eines von drei Elektro-Lasten-‎Bikes namens ‎das ‎Stadtwerk.Ella ausleihen.‎


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