15.01.2019, 09:16 Uhr

Wetterextreme Oberpfälzer helfen Oberbayern beim Kampf gegen die Schneemassen

(Foto: zestmarina/123RF)(Foto: zestmarina/123RF)

Rund 450 Helfer aus der Oberpfalz waren beziehungsweise sind derzeit im Einsatz, um die Feuerwehren und Rettungskräfte in Oberbayern beim Kampf gegen die Schneemassen zu unterstützen. Dies teilt das Sachgebiet für Sicherheit und Ordnung an der Regierung der Oberpfalz mit, das im Auftrag des Bayerischen Innenministeriums die Zuteilung der Oberpfälzer Hilfeleistungskontingente in die Katastrophengebiete koordiniert.

OBERPFALZ/OBERBAYERN In Bayrischzell (Landkreis Miesbach) ist derzeit ein Kontingent der Feuerwehren der Stadt Regensburg mit rund 80 Personen eingesetzt. Ein weiteres Kontingent der Feuerwehr aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg mit 105 Personen, einschließlich auch 20 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Cham mit Spezialausrüstung zur Absturzsicherung und einem Wechselladerfahrzeug der US-Lagerfeuerwehr aus Grafenwöhr, ist derzeit in Schönau (Landkreis Berchtesgaden) im Einsatz. Darüber hinaus sind bisher 207 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus 15 Oberpfälzer Ortsverbänden in den fünf Landkreisen Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Traunstein vor Ort. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) war am Sonntag, 13. Januar, mit einem Wasserrettungszug mit 50 Personen aus der Oberpfalz in Oberbayern zum Schneeräumen im Einsatz. Die Johanniter aus Schwarzenfeld unterstützen mit einer Schnell-Einsatz-Gruppe den Einsatz in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen).

Regierungspräsident Axel Bartelt bedankt sich bei allen an der Einsatzvorbereitung und -durchführung beteiligten Helferinnen und Helfern, insbesondere bei den ehrenamtlichen Kräften, für die tatkräftige Unterstützung: „Durch Ihren persönlichen Einsatz, beispielsweise durch das Freischaufeln von Dächern und das Räumen versperrter Straßen leisten Sie einen enorm wichtigen Beitrag für die betroffenen Menschen vor Ort. Ein Herzliches Vergelt´s Gott für Ihre Solidarität in Zeiten von Wetterextremen für Menschen außerhalb unseres Regierungsbezirks.“


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