21.08.2018, 15:35 Uhr

Dürreperiode Landwirte kämpfen ums Überleben – CSU-Politiker verschafft sich Überblick über die Situation

(Foto: Büro Aumer)(Foto: Büro Aumer)

Der Landwirt Max Buchner aus Dengling hat CSU-Politiker Peter Aumer eingeladen und diskutierte gemeinsam mit vier weiteren Landwirten (Heribert Geser, Manfred Lang, Hans Sigel, Albert Zahnweh) sowie der Bezirksbäuerin Rita Blümel mit Aumer über die Lage der Bauern in der Region.

LANDKREIS REGENSBURG „Die Bilder sprechen für sich“, dieses Fazit zieht CSU-Politiker Peter Aumer nach einem Besuch auf Feldern bei Landwirten in der Region anlässlich der anhaltenden Trockenheit und der bereits sichtbaren Ernteausfälle. „Wir kämpfen ums Überleben.“ Die Landwirte gingen bei der Diskussion vor allem auf die zusätzliche zeitliche und wirtschaftliche Belastung durch die Beregnung ein. Laut den anwesenden Landwirten ist in der Oberpfalz mit Ernteausfällen bis zu 40 Prozent zu rechnen.

Rita Blümel verwies hier auf die vom Freistaat beschlossene Soforthilfe, mit der die Landwirtschaftsministerin Kaniber den betroffenen Landwirten unter die Arme greifen will. Gleichzeitig schilderte sie, dass die Situation der Landwirte sich in ganz Deutschland auf ähnliche Weise darstelle. Der Bayerische Bauernverband fordere zum Beispiel für alle landwirtschaftlichen Betriebe mit mehr als 30 Prozent Ernteausfällen im Vergleich zu den letzten Jahren eine deutliche finanzielle Unterstützung.

In der Diskussion nahm der Bundestagsabgeordnete Aumer viele Punkte für die zur Diskussion stehenden Dürrehilfen des Bundes von den Landwirten auf. Er versprach die genannten Punkte in Berlin auf den Tisch zu legen und sich diesbezüglich an die Bundesministerin Klöckner zu wenden. Neben Hilfen für Beregnungs- und Bewässerungstechnik forderten die Bauern auch, die zu erwartenden Ernteausfälle bei Hackfrüchten wie Kartoffeln und Zuckerrüben bei etwaigen Dürrehilfen zu berücksichtigen.

Darüber hinaus, kann bei der Genehmigung der Düngemengen für das Jahr 2019 der geringere Ertrag aus 2018 nicht als Genehmigungsmaßstab herangezogen werden. Bei diesem und einem weiteren Punkt sagte Blümel: „Wenn wir nicht miteinander stark sind, dann erreichen wir nichts!“. Dabei ist in ihren Augen der Landwirt vor Ort der größte Garant für lokalen Umweltschutz sowie qualitativ hochwertige regionale Lebensmittel. In der weiteren Diskussion gingen die Landwirte auf die Dringlichkeit benötigter Hilfen ein. Dabei war der Grundtenor, dass die Einnahmen zumindest reichen müssen, um die eigenen Familien zu ernähren. Etwaige Gewinne würden die Landwirte ohnehin in Hof und Maschine investieren und damit die Konjunktur ankurbeln sowie die Zukunft der Höfe sichern.

In der Diskussion sagte Aumer: „Wir als CSU-Landesgruppe stehen an eurer Seite und setzen uns dafür ein, die Bundeslandwirtschaftsministerin zu überzeugen, dass ein schneller Handlungsbedarf zur finanziellen Hilfe besteht, um diese außergewöhnliche Belastung für Landwirte und deren Familien gemeinsam zu schultern.“ Blümel und Aumer versicherten, sich für die Anliegen der Landwirte in der Region stark zu machen und Probleme gemeinsam mit den Bauern vor Ort zu erörtern.


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