02.07.2018, 14:09 Uhr

Auswahlverfahren beginnt Bewerber für Landesgartenschauen 2024 bis 2026 stehen fest – Furth im Wald will erblühen

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Die sieben Bewerber für die Landesgartenschauen zwischen 2024 und 2026 stehen fest. Jetzt beginnt das Auswahlverfahren, das bis August abgeschlossen werden soll.

WALDSASSEN/LANDKREIS TIRSCHENREUTH Das betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber am Montag, 2. Juli, in München: „Es ist eine gute Nachricht für die Natur und die Menschen, dass so viele Bewerber eine Landesgartenschau ausrichten wollen. Gartenschauen bringen blühendes Leben in die Städte: Es entstehen neue bunte Oasen für gefährdete Arten und Orte der Erholung für Kinder und Erwachsene. Die neuen Lebensräume kommen speziell Bienen und anderen Insekten zu Gute. Damit unterstützen Landesgartenschauen unsere kraftvollen Anstrengungen im Artenschutz und vor allem unseren Blühpakt Bayern. Neu angelegte attraktive Parklandschaften leisten in vielen Städten außerdem einen Beitrag für mehr Lebensqualität der Bürger und zu klimafreundlichen Kommunen.“ Das Bewerbungsverfahren wird durchgeführt von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

Folgende Kommunen haben sich dort für die Durchführung einer Bayerischen Landesgartenschau beworben: Dorfen, Forchheim, Furth im Wald, Kirchheim-Heimstetten, Schweinfurt, Waldsassen und Weilheim.

Vertreter des Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums werden noch im Juli 2018 die Bewerber besuchen. Begleitet und beraten werden sie vom Fachbeirat der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

Ab 2022 werden Gartenschauen in Bayern mit bis zu fünf Millionen Euro gefördert. Bislang lag der Höchstsatz bei 3,6 Millionen Euro. Kommunen können außerdem bei Geländegröße und Ausstellungsdauer zukünftig flexibler agieren. Beispielsweise kann die veranstaltende Kommune die Durchführungsdauer von mindestens 12 bis höchsten 24 Wochen zukünftig selbst festlegen. Bürger, regionale Verbände und die Wirtschaft sollen bereits frühzeitig in der Bewerbungsphase eingebunden werden, um größtmögliche Transparenz zu schaffen.

Insgesamt wurden durch Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern bislang rund 480 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium hat seit 1980 Landes- und Regionalschauen mit insgesamt knapp 70 Millionen Euro gefördert. Über 23 Millionen Gäste haben die Gartenschauen besucht. Die aktuelle Landesgartenschau läuft noch bis 7. Oktober in Würzburg.

Weitere Informationen zu Gartenschauen in Bayern sind im Internet verfügbar unter www.gartenschauen.bayern.de.


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