25.06.2018, 10:02 Uhr

Sylvia Stierstorfer zu Gast Gespräch beim Wasserzweckverband Laber-Naab – „Trinkwasser ist unser höchstes Gut“

Werkleiter Franz Herrler, stellvertretender Werkleiter Manfred Achhammer, MdL Sylvia Stierstorfer, ZV-Vorsitzender Max Knott. (Foto: Juliane Gröger)Werkleiter Franz Herrler, stellvertretender Werkleiter Manfred Achhammer, MdL Sylvia Stierstorfer, ZV-Vorsitzender Max Knott. (Foto: Juliane Gröger)

Zusammen mit dem Vorsitzenden des Wasserzweckverbandes Laber-Naab, Vorsitzenden der ARGE Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura und Aufsichtsratsvorsitzenden der Laber Naab Infrastruktur GmbH Max Knott, dem stellvertretenden Vorsitzenden und Ersten Bürgermeister von Hohenfels Bernhard Graf, dem Werkleiter Franz Herrler und dem stellvertretenden Werkleiter Manfred Achhammer informierte sich die Landtagsabgeordnete und Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Sylvia Stierstorfer am runden Tisch über Möglichkeiten und Strategien zur Sicherung der Trinkwasserversorgung und Förderung von Wasserschutzgebieten.

BERATZHAUSEN Der Wasserzweckverband wirkt federführend für den Trinkwasserschutz im Oberpfälzer Jura. Hier haben sich zwölf Wasserversorger zusammengeschlossen. Bei dieser ARGE Trinkwasserschutz werden ca. 15.000 ha Wasserschutzgebiet betreut und etwa 20 Million Kubikmeter Trinkwasser gefördert und damit rund 400.000 Personen versorgt. Das entspricht zirka einem Drittel der gesamten Bevölkerung der Oberpfalz.

Stierstorfer betonte dabei die Wichtigkeit des Wasserzweckverbandes: „Trinkwasser ist unser höchstes Gut. Es ist das am meisten kontrollierte Lebensmittel in unserer Heimat. Daher leisten die Wasserversorger in Bayern einen unschätzbar wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und zum Schutz von unserem Trinkwasser.“

Inhalt des Gesprächs war auch das vom Bayerischen Kabinett angedachte staatliche Mobilfunkzentrum, das für ganz Bayern zuständig sein soll. Die Laber Naab Infrastruktur GmbH ist in diesem Bereich tätig. Standort für das Mobilfunkzentrum könnte, laut Berichten in der Presse, die Regierung der Oberpfalz werden. Dieses neue Zentrum soll den Kommunen bei der Beseitigung von Mobilfunklöchern helfen. Knott und Herrler brachten als Alternative die bereits bestehenden Gebäude und Einrichtungen der Laber Naab Infrastruktur GmbH ins Gespräch. Diese Gesellschaft ist seit vier Jahren passiver Netzbetreiber und sorgt durch Beteiligung an Breitband-Förderprogrammen in den Mitgliedsgemeinden für Netzerweiterungen und kann somit auf umfangreiche Erfahrungen in diesem Tätigkeitsfeld zurückblicken. Auch im Kontext der vom ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und auch vom jetzigen Bayerischen Regierungschef Dr. Markus Söder geförderten Dezentralisierung der Verwaltung wäre, so die Vertreter der Laber Naab Infrastruktur GmbH, der Standort dieses Mobilfunkzentrums im Landkreis statt in der Stadt Regensburg eine Überlegung wert.

Über diese Thematik sowie weitere aktuelle Fragen und Projekte werden die Repräsentanten des Wasserzweckverbandes Laber Naab bzw. der Tochtergesellschaften am 19. Juli ein Gespräch im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz haben.


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