29.05.2018, 13:53 Uhr

Tierische Mitarbeiter Summ, summ, summ – die Brauerei Bischofshof hat jetzt eigene Bienen

(Foto: Brauerei Bischofshof)(Foto: Brauerei Bischofshof)

Auf dem Gelände der Brauerei Bischofshof an der Dechbettener Straße in Regensburg wurden erstmals drei Bienenvölker angesiedelt. Brauereidirektor Hermann Goß und der Gründer der Bieneninitiative „Beefuture“, Frank Weiss, stellten 60.000 Bienen vor, die ein Zeichen für aktiven Umweltschutz und gegen das weltweite Bienensterben sein sollen.

REGENSBURG „Ich freue mich über die 60.000 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere aktuellen 85 Bischofshoferer sicher perfekt ergänzen werden!“, so begann Brauereidirektor Hermann Goß humorvoll die Vorstellung der ersten drei brauereieigenen Bienenvölker. Bischofshof als kirchliche Brauerei sieht sich seit jeher in besonderer Verpflichtung, sorgsam und schonend mit der Schöpfung, der Umwelt und Ressourcen umzugehen. Seit 2001 verfolgt die Regensburger Stiftungsbrauerei ein Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept, das jetzt um drei Bienenvölker reicher wurde.

Fünf Wochen nach dem Startschuss für die innovative Rewag und Bischofshof Energiezentrale am Brauereigrundstück setzen die Bischofshoferer ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und gehen einen weiteren Schritt Richtung klimaneutralem Betrieb. „Als mittelständische Brauerei dürfte das bayernweit einmalig sein!“ schwärmte Brauereidirektor Goß. Die Zertifizierungsbeauftragte der Brauerei, Laila Schmidt, stellte gemeinsam mit „Beefuture“-Gründer Frank Weiss die drei Bienenvölker vor: „Bischofshof ist bisher für beste Biere bekannt und für Engagement in Sport, Kultur und Sozialem. Und genau nach diesen drei Säulen unserer Unternehmensphilosophie haben wir die drei Bienenvölker getauft: Sportbienen, Bruckmandl Kulturbienen und soziale Bienen!“

Frank Weiss, der Gründer der Bieneninitiative „Beefuture“, hat die Brauerei bei dem Bienenprojekt begleitet. „Wir betreiben nachhaltigen Natur- und Umweltschutz mit Hilfe von Unternehmen und deren Investitionen in Bienenvölker. Denn die biologische Artenvielfalt soll auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Es ist unser Ziel, Unternehmen für den nachhaltigen Naturschutz zu begeistern und die sterbende Bienenpopulation nachhaltig und zukunftsträchtig zu erhöhen!“ Hermann Goß war von Anfang an begeistert von der Idee, Bienenvölker in der Brauerei anzusiedeln: „Bienen sorgen für ein Gleichgewicht in der Natur und sorgen für blühende Landschaften! Genau dort wachsen nicht nur unsere Zutaten für unsere Biere, dort genießen wir auch unser Leben! Damit das noch lange so bleibt, setzen wir ein Zeichen und stärken auch das Bewusstsein für Umweltschutz!“

In wenigen Wochen werden die jungen Bischofshof Mitarbeiter einen Bienenlehrpfadentwickeln, der auch den benachbarten Schulen als Lernhaus dienen soll. Den Brauereihonig soll es dann nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch in den „Bischofshof Braustuben“ zu genießen geben. „Wo Bienen sind und wo Bier ist, dort geht es uns gut!“, interpretierte Goß ein altrömisches Sprichwort.


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