24.05.2018, 14:06 Uhr

Genetische Untersuchungen Nachweis erbracht – Wolf hat im Landkreis Regensburg ein Schaf gerissen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die Ergebnisse der Mitte April vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Untersuchung von drei toten Tieren liegen jetzt vor. Genetische Spuren von Wölfen konnten jeweils an einem toten Schaf im Landkreis Neustadt an der Waldnaab nördlich des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr und im Landkreis Regensburg südlich des Truppenübungsplatzes Hohenfels nachgewiesen werden.

REGENSBURG/BAYERN Im östlichen Landkreis Tirschenreuth ergänzte die genetische Untersuchung eines Rehrisses die Hinweise von Aufnahmen einer Wildkamera. Bei den drei Nachweisen laufen derzeit weitere genetische Analysen, um sofern möglich das Geschlecht zu ermitteln und die Tiere zu individualisieren. Die Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern vor Ort wurden informiert.

Nach Bayern können jederzeit einzelne Wölfe zu- oder durchwandern sowohl aus dem Nordosten Deutschlands als auch aus den Alpen. Jungtiere wandern bei Geschlechtsreife weite Strecken auf der Suche nach einem eigenen Territorium. Standorttreue Wölfe gibt es in Bayern im Veldensteiner Forst, im Nationalpark Bayerischer Wald und auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.


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