29.03.2018, 18:59 Uhr

Gartentipps für den Monat April Insektenfreundliche Saatgutmischungen sind für große Rasenflächen ideal

Gänseblümchen bereichern den Rasen. (Foto: LRA/Sedlmeier)Gänseblümchen bereichern den Rasen. (Foto: LRA/Sedlmeier)

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die im April für Hobbygärtner von Interesse sind.

LANDKREIS REGENSBURG Im Gemüsegarten ist jetzt Hochsaison für alle Pflanz- und Säarbeiten. Bis auf die wärmebedürftigen Gemüsearten, wie Tomate, Gurke, Paprika oder Bohne , darf alles ins Freie. Für kühle Tage – und vor allem Nächte – ist ein Abdeckvlies hilfreich. Rhabarberpflanzen treiben besser, wenn sie durch ein lichtdurchlässiges Vlies abgedeckt werden. Versuchen Sie auch bei frisch bepflanzten Beeten, eine leichte Mulchauflage zu erreichen. Das spart Wasser und Hackarbeit. Kontrollieren Sie beizeiten auf Schneckenbefall. Eine Alternative zum Gießen ist die Installation einer Tropfbewässerung mit Tropfschläuchen. Voraussetzung ist allerdings ein Regenwasseranschluss (Zisterne).

Falls Sie eine große Rasenfläche haben und etwas für die Insekten tun wollen, versuchen Sie es mal mit einer blühenden Alternative. Im Fachhandel gibt es eine Menge an insektenfreundlichen Saatgutmischungen, die den Garten enorm ökologisch aufwerten. Die Bodenvorbereitung ist denkbar einfach: Fläche mit dem Spaten umstechen, sodass die Grassoden überdeckt werden, mit einem Kreil oder eisernen Rechen die Oberfläche einebnen, ansäen, angießen und fertig!

Schön langsam können auch die Kübelpflanzen ans Freie gewöhnt werden. Die Töpfe sollten allerdings noch etwas geschützt in der Nähe des Hauses - evtl. unter einem Vordach - gestellt und in kalten Nächten mit Vlies abgedeckt werden. Jetzt ist auch ein Rückschnitt der Kübelpflanzen sinnvoll, wobei kranke oder verdorrte Triebe mit entfernt werden.

Wer ein Gewächshaus hat, sollte bei sonnigen Tagen bereits ausreichend lüften. Zuviel Wärme schadet den jungen Pflanzen und fördert die Krankheitsanfälligkeit.

In den Staudenbeeten können die bereits austreibenden Pflanzen sehr gut ausgegraben und geteilt werden. Auch Neupflanzungen sind jetzt sinnvoll.

Überalterte Beerensträucher (Johannisbeeren, Stachelbeeren) sollten jetzt noch ausgelichtet werden. Dabei entfernt man alle alten Triebe am Boden und lässt maximal fünf bis acht gesunde junge Triebe stehen. Bei Himbeeren sollte nur alle 50 Zentimeter eine Rute bleiben.


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