15.02.2018, 15:59 Uhr

„Ich fühle mich fit“ Umweltbürgermeister Jürgen Huber ist zurück im Rathaus und präsentiert seine Halbzeitbilanz

(Foto: vb)(Foto: vb)

Ganze sieben Monate hat sich Umweltbürgermeister Jürgen Huber krankheitsbedingt zurückgezogen – er hatte Krebs und geht nun mit der Krankheit ganz offen um. Jetzt ist er endlich wieder zurück im Rathaus. „Meine Laune ist super und ich freue mich wirklich, wieder im Amt zu sein. Ich bin fit“, strahlt Huber über das ganze Gesicht. Gleich am Donnerstag, 15. Februar, seinem zweiten Tag zurück im Amt, lud er zu einer Pressekonferenz im Elektrobus „emil“ ein und präsentierte die Halbzeitbilanz seiner Amtszeit.

REGENSBURG Vor drei Jahren wurde das Umweltreferat neu gegliedert und Jürgen Huber aus der Mitte des Stadtrats zum dritten Bürgermeister und damit zum Umweltbürgermeister gewählt. Nun ist die erste Hälfte seiner Amtszeit vorbei und trotz Hubers krankheitsbedingtem Ausfall hat sich einiges in Regensburg getan. So sind zum Beispiel die Bioabfallentsorgung und die Umweltzone auf den Weg gebracht worden. Andere Projekte hingegen sind noch nicht so richtig ins Rollen gekommen. Das öffentliche Fahrradverleihsystem lässt momentan noch auf sich warten. „Da haben wir keine Glanzleistung hingelegt. Dafür möchte ich mich fast entschuldigen“, gibt Huber ehrlich und etwas zerknirscht zu. Aber er verspricht: „Es kommt!“ In der zweiten Hälfte seiner Amtszeit steht für Huber die Stadtbahn auf der Agenda. Außerdem möchte er die Regensburger dazu bringen, künftig auf den offentlichen Personen Nahverkehr (öPNV) und das Fahrrad umzusteigen oder zu Fuß zu gehen. Und auch dem Donau-Ufer möchte er sich widmen und dort für mehr Qualität sorgen.

Wie genau es mit dem Dörnbergpark weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. „Ich fürchte, dass wir beim Dörnbergpark am Ende sind“, seufzt Huber. Seiner Meinung nach, müsse man Bäume als Lebewesen begreifen und deshalb hätten Bäume eben auch ein Ende. Die Bäume des Parks sind von einer Krankheit befallen und müssen deshalb vermutlich abgeholzt werden. „Der Dörnbergpark ist ein zauberhafter Park. Dort geht es vielleicht bald wieder von vorne los“, erklärt Huber. Ihm ist es wichtig, zu betonen, dass jedes Jahr mehr Bäume in Regensburg gepflanzt als abgeholzt werden.

Man sieht Huber an, er ist nicht nur froh, wieder im Amt zu sein, sondern auch gleichzeitig voller Tatendrang. Der Wahlregensburger, der seit 1979 in Regensburg lebt, hat sich für die zweite Hälfte seiner Amtszeit viel vorgenommen.


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