18.02.2019, 11:33 Uhr

Heimatwanderung Bergfreunde Tann erfahren Historie und spüren die Natur

(Foto: pm/Bergfreunde Tann)(Foto: pm/Bergfreunde Tann)

Auch wenn es am Treffpunkt Bahnhof Marktl noch frisch und kühl war, konnten die 13 Tanner Bergfreunde schon erkennen, dass es ein schöner Tag für die Heimatwanderung werden kann. Als der Ausgangspunkt in Burghausen am Parkplatz gegenüber dem Finanzamt mit den Pkw-Fahrgemeinschaften erreicht war, gingen die Wandersleute zuerst den historischen Teil an. Vorbei am Eingang zum Wöhrseebad bestiegen sie den Burgberg auf der Westseite, noch im Schatten gelegen, um dann im Inneren der Burg-Vorhöfe die Frühlingssonne zu genießen.

TANN Mit dem Ausblick auf den im Westen der Burg außerhalb der Mauer gelegenen Pulverturm war es nicht getan, denn die Frage kam auf, warum dieses Gebäude nicht im Burggelände ist. Bereits damals schon achteten die Erbauer der Burg auf die Sicherheit der Burgbewohner und wollten ein mögliches Risiko ausschließen. Im Innenhof der Hauptburg war wieder Schatten und deshalb wurde nur eine kurze Besichtigung der Gebäude unternommen.

Mit dem Abstieg auf der Burg-Ostseite kamen die Bergfreunde nicht nur in die Sonne, sondern auch zum Stadtplatz in der Altstadt. Allein schon die Ansicht der historischen Gebäude, aber auch der anschließende Spaziergang durch die Einkaufsstraße mit dem Namen „In den Grüben“ wurde zum Erlebnis der besonderen Art. Nicht nur die Auslagen mancher sehr alt anmutenden Gebäude, sondern die Häuserfassaden und die im Boden eingelassenen Platten mit den Namen verschiedener Jazz-Größen die schon in Burghausen aufgetreten sind, ließen die Bergfreunde staunend dahingehen.

Vorbei am Ortsteil St. Johann kamen die Bergfreunde zur Mittagszeit zum Ortsteil Heilig Kreuz, um im Gasthaus Pentenrieder die Einkehr zu halten. Vor dem Gasthaus steht eine Original-Telefonzelle aus England, die das Hintergrundbild für das Gruppenfoto ergab. Nach der ausgiebigen Mittagspause ging es in die Natur. Der Wöhrsee wurde zuerst beginnend auf der Westseite, vorbei am Pulverturm, umrundet. Auch wenn zum größten Teil der See noch mit einer Eisschicht bedeckt war, wäre diese Eisdecke mit Sicherheit nicht mehr tragfähig, da die Sonne schon sehr viel Kraft in den letzten Tagen eingestrahlt hat. Auf der Ostseite vom Wöhrsee gab es einen kleinen Zwischenstopp, denn die Bergfreundin Traudl Kothieringer hat einen selbst gemachten Zwetschgenlikör mitgebracht. Diesen durften nicht nur die Bergfreunde kosten, sondern auch ein vorbeigehendes Paar bekam davon was ab.

Am Ende vom Wöhrsee-Rundgang kehrten die Bergfreunde noch in der Kaffeemühle ein, um bei Kuchen und Getränken diesen Wandertag ausklingen zu lassen.

Beim nächsten Wirtshaustreffen am Donnerstag, 7. März, um 18.30 Uhr im Gasthaus Grainer Tann, wird das Ziel der Heimatwanderung im März besprochen.


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