07.07.2018, 09:00 Uhr

Wunschkiste Bürger können jetzt ihre Ideen zum Europareservat einbringen

Die Planungen für das Europareservat Unterer Inn werden immer konkreter. Jetzt können die Bürger ihre Ideen für die Ausstellungen mit einbringen. (Foto: Landratsamt Rottal-Inn)Die Planungen für das Europareservat Unterer Inn werden immer konkreter. Jetzt können die Bürger ihre Ideen für die Ausstellungen mit einbringen. (Foto: Landratsamt Rottal-Inn)

Jetzt wird es konkret im Europareservat Unterer Inn: Gemeinsam mit den Planern haben die Verantwortlichen der grenzüberschreitenden Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn (GSU) um Projektmanagerin Martina Blaurock die nächsten Schritte für die Ausstellungen festgelegt. Für die detaillierte Ausgestaltung möchte man nun auch die Bevölkerung mit einbeziehen und freut sich auf Vorschläge der Bürger.

ERING AM INN Wie bereits berichtet, wird das Infozentrum in Ering erneuert und bietet dann unter anderem Informationen zu den Besonderheiten im Europareservat Unterer Inn. Weitere Anlaufpunkte werden ein schwimmender Ausstellungsraum, das Schloss Frauenstein und sechs Naturbeobachtungsstationen sein. Im Vordergrund stehen die Naturvermittlung, die Entstehung der Landschaft und der Schutzgebiete innerhalb der Stauseen sowie die ökologischen Zusammenhänge am Unteren Inn.

Über die Sommermonate, von Juli bis Mitte September, wird im Infozentrum in Ering eine „Wunschkiste“ aufgestellt sein. Jeder Besucher kann anhand eines Fragebogens Anregungen für die geplanten Ausstellungen am grenzübergreifenden Standort Ering-Frauenstein geben. Die Rückmeldungen werden in das Konzept für die Ausstellungsgestaltung einfließen.

Der Fragebogen kann auch auf der Internetseite des Landschaftspflegeverbands (http://lpv.rottal-inn.de) unter der Rubrik „Europareservat Unterer Inn“ aufgerufen werden und unter der Emailadresse GSU@rottal-inn.de bis zum 14. September 2018 zurückgeschickt werden.

Vorgesehen sind zudem Workshops mit Experten, Gebietskennern und engagierten Bürgern aus der Region. Im Herbst soll der Öffentlichkeit ein erstes Ausstellungskonzept vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Die Planungsleistungen für Architektur und Ausstellungsgestaltung wurden vergeben und in der Zwischenzeit schreiten die baulichen Planungen für das Infozentrum voran. Mit dem zuständigen Architekten und den Ausstellungsmachern fanden bereits gemeinsame Gespräche statt, denn Umbau und Ausstellungsgestaltung sollen Hand in Hand gehen.

Die Umgestaltung des Infozentrums in Ering ist im Zeitraum von Ende 2018 bis Ende 2019 vorgesehen. Bis Herbst 2018 bleibt es wie gewohnt geöffnet, auch die Führungen jeden Sonntag um 10 Uhr finden statt. Die Ausstellungen in Frauenstein und in Ering sollen im Frühjahr 2020 eröffnet werden.


0 Kommentare