23.11.2019, 08:21 Uhr

Großes Aufatmen Hochwasserschutz in der Innauenstraße Mühldorf

Es geht um den 1.850 Meter langen Bereich zwischen Innbrücke und ODU-Gelände. (Foto: Wasserwirtschaftsamt)Es geht um den 1.850 Meter langen Bereich zwischen Innbrücke und ODU-Gelände. (Foto: Wasserwirtschaftsamt)

Infoveranstaltung der Kreisstadt - Planungen eines breiten Hochwasserdammes werden nicht weiterverfolgt

MÜHLDORF. Großes Aufatmen gab es bei den Anwohnern der Innauenstraße, als sie bei einer Infoveranstaltung über die Hochwasserschutzmaßnahme erfuhren, dass die Planungen eines breiten Hochwasserdammes nicht weiterverfolgt werden. Dieser Damm hätte viel Fläche verbraucht, die bisher von den Anwohnern als Privatgarten genutzt werden kann. Außerdem wäre die Privatsphäre durch einen breiten Weg am Kamm des Dammes empfindlich gestört worden.

Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte die Anwohner zu einer Infoveranstaltung über die neuen Planungen eingeladen. Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim erläuterten die gesamte Hochwasserschutzmaßnahme, die sich von der Firma ODU über die Kläranlage entlang der Innauenstraße bis zur Innbrücke erstreckt. Die Maßnahme ist in zwei Teilabschnitten geplant.

Die Planungen des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim sehen eine durchgehende Spundwand vom Gelände des TSV 1860 Mühldorf e.V. bis östlich der Firma ODU GmbH an der Pregelstraße auf einer Länge von 1.850 Metern vor. Ein erster Teilabschnitt dieser Gesamtmaßnahme wird derzeit entlang der städtischen Kläranlage und der Firma ODU umgesetzt.

Anlässlich des Hochwassers im Jahre 2005 erstellte das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim auf Initiative der Kreisstadt Mühldorf a. Inn die Vorplanung für eine Gesamtmaßnahme, die am 3. Juli 2007 den Anliegern präsentiert wurde.

„Da derzeit der Teilbereich zwischen Kläranlage und ODU-Gelände umgesetzt wird, möchten die Kreisstadt und das Wasserwirtschaftsamt frühzeitig den Anliegern in einer Informationsveranstaltung die aktuelle Planung vorstellen“, erklärt Erste Bürgermeisterin Marianne Zollner. „Es freut mich sehr, dass wir mit den Anwohnern und dem Wasserwirtschaftsamt eine einvernehmliche Lösung gefunden haben“, betont Zollner.

Die Feinplanung des Hochwasserschutzes entlang der Innauenstraße wird nach Fertigstellung des ersten Teilabschnittes beginnen.


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