18.11.2019, 17:04 Uhr

Startschuss für den „Landshut Becher“ Stadt und Landkreis setzen ein Zeichen für Umweltschutz und Abfallvermeidung

Startschuss für Recup: Oberbürgermeister Alexander Putz (2. v.li.) und Landrat Peter Dreier (2.v.re.) gemeinsam mit den ÖDP-Antragstellerinnen Stadträtin Elke März-Granda (re.) und Kreisrätin Renate Hanglberger (li.). (Foto: Philipp Haydn)Startschuss für Recup: Oberbürgermeister Alexander Putz (2. v.li.) und Landrat Peter Dreier (2.v.re.) gemeinsam mit den ÖDP-Antragstellerinnen Stadträtin Elke März-Granda (re.) und Kreisrätin Renate Hanglberger (li.). (Foto: Philipp Haydn)

Stadt und Landkreis Landshut setzen auf wiederverwendbare Kaffeebecher, um die Müllmenge durch Einwegbecher zu reduzieren.

LANDSHUT Am Montagvormittag (18. November) war der offizielle Startschuss des „Landshut Bechers“. Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier stellten den wiederverwendbaren Kaffeebecher, verziert mit der Silhouette der Dreihelmenstadt, vor. Und so funktioniert‘s: Kaffeetrinker kaufen ihren Kaffee im Mehrwegbecher und hinterlegen einen Euro Pfand. Der Becher kann an jeder Ausgabestelle zurückgegeben werden, er wird gereinigt und kann anschließend wieder verwendet werden. In Stadt und Landkreis Landshut haben sich bereits 30 Cafés und Bäckereien dem Recup-Pfandsystem angeschlossen. Deutschlandweit existieren etwa 3.300 Ausgabestellen (mehr Infos in der Recup-App).

Laut Laura Berner von der Firma Recup können die Becher circa tausend Mal benutzt werden. „Sie sind außerdem BPA-frei, spülmaschinenfest, geschmacks- und geruchsneutral sowie frei von jeglichen Weichmachern und Schadstoffen, die sich durch Heißgetränke lösen könnten“, sagte Berner. Ziel der Einführung des „Landshut Bechers“ ist die Reduzierung der Einwegbecher, da diese in der Herstellung und der Entsorgung besonders umweltschädlich sind. Offizielle Zahlen gibt es von der Deutschen Umwelthilfe e. V.: Alleine in Deutschland werden 2,8 Milliarden Coffee-to-Go-Einwegbecher pro Jahr verbraucht, das entspricht 320.000 Bechern pro Stunde. Laut dem Leiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Landshut, Gernot Geißler, „landen die meisten Einwegbecher im normalen Restmüll, obwohl sie eigentlich in den gelben Sack oder in die gelbe Tonne gehören.“

Der Recup-Becher ist in Stadt und Landkreis bislang in 30 Ausgabestellen erhältlich. (Foto: Stadt Landshut)

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