30.07.2019, 14:27 Uhr

Kuriose Folge des Baubooms Keine Entspannung in der Bauschutt-Annahmestelle

Foto: detailfoto/123rf.com (Foto: detailfoto/123rf.com)Foto: detailfoto/123rf.com (Foto: detailfoto/123rf.com)

Der Anlieferstopp für Bauschutt in der Landkreis-Annahmestelle in Geisenhausen-Feuerberg bleibt weiterhin bestehen. Aufgrund der regen Bautätigkeit im Landkreis können deshalb bis voraussichtlich Ende September keine abgebrochenen Ziegel, Betonreste oder ähnliches angenommen werden. In der Annahmestelle Inkofen, die die Entsorgung im nördlichen Landkreis abdeckt, hat sich die Situation entspannt: Dort kann wieder Bauschutt angeliefert werden.

Das aus dem Bauschutt aufbereitete Recycling-Material ist weiterhin in größeren Mengen verfügbar und kann nach Vereinbarung (Tel. 0871/ 408-3115) abgeholt werden. Dies findet dann bei Wald- und Feldwegebau Verwendung. Derzeit verfügt der Landkreis noch über rund 6.000 Kubikmeter Bruchmaterial. Sobald das Material abgeholt wird, wären auch wieder Lagermöglichkeiten für Neuanlieferungen verfügbar.

An beiden Standorten – sowohl in Geisenhausen-Feuerberg als auch in Inkofen – können weiterhin so genannte KMF-Abfälle, also künstliche Mineralfasern wie Glas-, Mineral- und Steinwolle angeliefert werden. Die Platzwarte der Altstoffsammelstellen werden deshalb die Bürgerinnen und Bürger mit KMF-Abfällen weiterhin an die beiden Sammelstellen verweisen.


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