27.10.2020, 14:51 Uhr

Emissionen reduzieren Die Stadtwerke Kelheim setzen Vorgaben des Brennstoffemissionshandelsgesetzes um

 Foto: Olivier Le Moal/123rf.com Foto: Olivier Le Moal/123rf.com

Die Stadtwerke Kelheim bereiten sich derzeit auf den Erwerb von Emissionszertifikaten für Erdgas vor. Damit setzt der regionale Versorger die im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) festgelegte Vorgabe um, die dazu beitragen soll, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland zu reduzieren und so das Klima zu schützen.

Kelheim. Erdgas gilt zwar als klimaschonendster aller konventionellen Energieträger, trotzdem legt das BEHG fest, dass ab 2021 nicht nur für Öl und andere Brennstoffe, sondern eben auch für Erdgas beziehungsweise für das bei der Nutzung frei werdende CO2-Emissionszertifikate erworben werden müssen. Auf diese Weise sollen Anreize geschaffen werden, Energieträger möglichst effizient zu nutzen und Emissionen zu reduzieren.

Die Stadtwerke Kelheim folgen dieser gesetzlichen Vorgabe und bereiten derzeit den termingerechten Erwerb der Zertifikate vor. Allerdings unterstützt der Versorger das grundsätzliche Ziel der Bundesregierung, die eine umfassende Energie- und Klimawende anstrebt, nicht nur darüber! Tatsächlich haben die Stadtwerke bereits von sich aus viele Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt oder eingeleitet. So werden Kunden bei der Reduktion Ihres Energieverbrauches und der Minimierung des jeweiligen CO2-Fußabdruckes unterstützt. Dafür bietet der regionale Versorger bereits viele Jahre ein breites Dienstleistungsportfolio zum Thema Energieeffizienz an. Neben Energieberatung, Thermografie und Fördermittelberatung gehört auch die Erstellung von Energieausweisen dazu.

Wichtig ist den Stadtwerken Kelheim dabei, dass das enorme Klimaschonpotential, das Erdgas von Natur aus bietet, in der aktuellen Diskussion nicht untergeht. Würden überall dort, wo Gasnetze vorhanden sind die Haushalte, die heute noch mit Öl heizen, auf einen Gasbrennwertkessel umsteigen, ließen sich dadurch rund 18 Millionen Tonnen CO2 vermeiden (Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.). Erdgas ist deshalb aus Sicht des Versorgers im Wärmemarkt Deutschlands aus gutem Grund Wunschenergie Nummer eins.


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