29.09.2020, 14:43 Uhr

Naturschutzgebiet Von Eiben, Mönchen und feindlichen Brüdern – mit der Gebietsbetreuerin unterwegs

Die grün schillernde Donau mit den hellen Kalkfelsen und das sich langsam färbende Laub – diesen Dreiklang „Wasser, Wald und Felsen“ kann man in der Weltenburger Enge bestaunen. Foto: Franziska Jäger/VöFDie grün schillernde Donau mit den hellen Kalkfelsen und das sich langsam färbende Laub – diesen Dreiklang „Wasser, Wald und Felsen“ kann man in der Weltenburger Enge bestaunen. Foto: Franziska Jäger/VöF

„Unterwegs im Donaudurchbruch“ – so lautet das Motto der naturkundlich-kulturhistorischen Wanderung „Von Eiben, Mönchen und feindlichen Brüdern“. Vielfältige Wälder, herrliche Ausblicke, Fantasie anregende Felsbastionen, sagenumwobene Orte! All dies gibt es in der „Weltenburger Enge“ zu entdecken, dem einzigen mit dem Europadiplom ausgezeichneten Naturschutzgebiet Bayerns.

Landkreis Kelheim. Im Februar dieses Jahres wurde die Donau im Bereich der Weltenburger Enge mit den angrenzenden Felsbereichen und Hangwäldern von Ministerpräsident Markus Söder zum ersten Nationalen Naturmonument in Bayern ernannt.

Am Samstag, 3. Oktober, bietet der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF von 10 bis circa 13 Uhr unter der Leitung von Franziska Jäger, Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge, eine naturkundlich-kulturhistorische Wanderung entlang der „Donauroute“ an. Der Streifzug durch das Schutzgebiet beginnt in der Wittelsbacher Stadt Kelheim geht entlang der Donau über das Kloster Trauntal, besser bekannt unter dem Namen „Einsiedelei Klösterl“, und weiter bis zum Kloster Weltenburg.

Treffpunkt ist die Infoplattform an der Schiffsanlegestelle Donau in Kelheim. Es wird darum gebeten, für das Übersetzen mit der Zille am Kloster Weltenburg zusätzlich 1,50 Euro bereitzuhalten. Die Preise für die Rücktour nach Kelheim mit dem Schiff betragen für Erwachsene 7,50 Euro, Kinder ab sechs Jahren zahlen 6 Euro. Eine Anmeldung bis 1. Oktober unter der Telefonnummer 09441/ 2077324 ist zwingend erforderlich. Es wird darum gebeten, auf festes Schuhwerk zu achten und Getränke sowie Mund-Nasen-Schutz nicht zu vergessen.


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