22.05.2020, 13:25 Uhr

Frühjahrskulturen Die Wälder fit für den Klimawandel machen

Junge Vogelkirsche. Foto: Ernst SüßJunge Vogelkirsche. Foto: Ernst Süß

In diesen Tagen schließt der Forstbetrieb Kelheim der Bayerischen Staatsforsten seine ab. Auch in diesem Jahr wurden über den ganzen Forstbetrieb hinweg etwa 13.800 Setzlinge der verschiedensten Baumarten gepflanzt. Bei den ausgebrachten Bäumchen, handelt es sich vorwiegend um Laubbaumarten, wie beispielsweise Buchen, Eichen oder auch Wildkirschen.

Kelheim. „Durch die gezielte Einbringung von Laubbaumarten in die Wälder des Forstbetriebs Kelheim, wollen wir einen gesunden, laubholzreichen und stabilen Mischwald begründen“, sagt die Leiterin des Forstbetriebs Kelheim, Sabine Bichlmaier. Dies müsse getan werden, um die Wälder fit für den Klimawandel zu machen, damit der Wald auch noch für die kommenden Generationen erhalten werden könne, begründet Bichlmaier die Notwendigkeit von Anpflanzungen im Staatswald. Wälder mit mehreren Baumarten begeistern aufgrund ihrer Ästhetik nicht nur Erholungssuchende, sondern sind mit ihrer Strukturvielfalt auch ein wichtiger Schatz für die Artenvielfalt. Wie das Volksbegehren zum Artenschutz gezeigt habe, spiele der Schutz der Biodiversität für die Bevölkerung eine wichtige Rolle, weshalb der Forstbetrieb Kelheim laut Bichlmaier die in der Vergangenheit zum Schutz der Artenvielfalt ergriffenen Maßnahmen auch weiterhin mit aller Entschlossenheit forcieren werde. Seltene heimische Baumarten liegen dem Forstbetrieb ebenfalls besonders am Herzen. So wurden beispielsweise im Revier Berching Elsbeeren gepflanzt, um deren Fortbestand im Jura zu sichern.


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