21.01.2020, 09:30 Uhr

„Bengel“ besichtigen Solarprojekt Günstiger Strom muss bei den Verbrauchern ankommen

(Foto: Doris Stöckl)(Foto: Doris Stöckl)

Industrie- und Gewerbedachflächen sind für die solare Energiegewinnung bestens geeignet und bieten Unternehmen ideale Voraussetzungen, den selbstproduzierten Strom für die eigene Produktion zu nutzen. Dies auch noch nachhaltig und umweltschonend.

ABENSBERG Rendite wird dabei unter anderem auch durch Vermeidung externer Stromkosten erzielt. Im Schnitt erzeugt eine PV-Anlage je kWp rund 950 Kilowattstunden Strom. Peter Probst, Firmeninhaber des gleichnamigen Stahlbaubetriebs in Abensberg-Gaden, hat für die Erläuterung der aktuellen Situation auf dem Erneuerbaren-Energie-Markt die Vorstandschaft der Bürgerenergiegenossenschaft im Landkreis Kelheim (Bengel-Keh) und interessierte Personen geladen.

Die beiden Chefs Josef und Patrick Küffner, der Abensberger Firma Kütro ließen es sich nicht nehmen, den Anwesenden die Anlage zu erläutern. Die Bestandsanlage mit 200 Kwp wurde um 350 Kwp erweitert. Damit wurde fast ein halber Hektar Dachfläche belegt. Teilweise wird der Strom in Batterien zwischengespeichert und auch der Bau einer E-Tankstelle ist geplant.

Vorstandsvorsitzender Harald Hillebrand bedankte sich für das Engagement vor Ort und für die interessanten Informationen. Firmen spielen bei der regionalen Wertschöpfung eine wichtige Rolle und grundsätzlich wären Dachflächen natürlich erste Wahl. Insgesamt gehe die Energiewende aber immer noch zu langsam voran und der Preisverfall an der Strombörse werde nicht an die Bürger weiter gegeben. Hier sei die Politik gefordert. Günstiger Strom müsse endlich bei den Verbrauchern ankommen.


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