08.07.2019, 13:19 Uhr

Infos zur Tier-und Pflanzenwelt Naturschutz-Schulungen sensibilisierten für heimische Naturschätze

(Foto: Susanne Meitinger)(Foto: Susanne Meitinger)

Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde und Mitarbeiter des Landschaftspflegeverbandes VöF e. V. im Landkreis Kelheim schulten am Donnerstag, 4. Juli, die Mitarbeiterinnen der Tourist-Informationen des Landkreises zu den heimischen Naturschätzen unserer Region.

LANDKREIS KELHEIM In den Naturschutzgebieten im Landkreis Kelheim finden seltene und bedrohte Pflanzen- und Tierarten wie Silberdistel, Frühlingsenzian, Ameisenlöwe, Feuersalamander, Uhu und Wanderfalke ihren Rückzugsort. Doch wie sind diese wertvollen Gebiete entstanden und wie können sie noch für kommende Generationen erhalten werden? Im Rahmen der Modellregion Naturtourismus – Naturtourismus für Alle im Landkreis Kelheim lernen ab August 2019 alle Besucher in den Tourist-Informationen in Riedenburg, Kelheim, Essing, Bad Abbach, Bad Gögging und Abensberg die heimischen Naturschätze kennen und erfahren Interessantes und Wissenswertes über charakteristische, seltene und besondere Tiere und Pflanzen vor Ort.

TI-Mitarbeiterinnen als Multiplikatoren

Um ihre Gäste über die Schönheiten und Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt informieren zu können, absolvierten die Mitarbeiterinnen der Tourist-Informationen zunächst selbst eine Naturschutz-Schulung über die heimische Flora und Fauna und schärften ihren Blick auf die Natur vor der Haustüre. „Herzlichen Dank an die Vertreter des Naturschutzes im Landkreis Kelheim, die uns die Augen für unsere einzigartige Natur „vor den Türen der Tourist-Information“ geöffnet haben. Wir informieren unsere Gäste jetzt ganz bewusster und weisen sie auf schützenswerte Arten entlang der Rad- und Wanderwege hin. Nur so können auch sie Rücksicht nehmen und die Artenvielfalt erhalten bleiben“, so Tanja Roithmeier, Leiterin der Tourist-Information Riedenburg.

Zusammenarbeit aus Inklusion, Naturschutz und Umwelt bereichert alle

Bei der Umsetzung des Projektes Modellregion Naturtourismus – Naturtourismus für alle im Landkreis Kelheim arbeiten Inklusion, Naturschutz und Tourismus von Anfang an eng zusammen. Ulrike Bergeaud, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim, freut sich über die bereichernde Zusammenarbeit und bedankt sich bei ihren Projektpartnern: „Durch die gemeinsame Arbeit an der Modellregion sind wir alle ein Stück näher zusammengerückt, jeder blickt auch mal durch die Brille des anderen. Dies ist natürlich für die Umsetzung des Projektes, aber auch für unsere weitere Zusammenarbeit, sehr bereichernd.“


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