17.05.2019, 11:49 Uhr

Organisiert von der Sparkasse „NaturgefahrenForum“ – Unterstützung des Freistaates Bayern bei Umweltkatastrophe

Diskussionsrunde im Rahmen des „NaturgefahrenForums“ der Kreissparkasse Kelheim. (Foto: Kreissparkasse Kelheim,/Neumeyer)Diskussionsrunde im Rahmen des „NaturgefahrenForums“ der Kreissparkasse Kelheim. (Foto: Kreissparkasse Kelheim,/Neumeyer)

Die Kreissparkasse Kelheim nahm das baldige Inkrafttreten der Gesetzeslage zur Unterstützung des Freistaates Bayern bei Umweltkatastrophen zum Anlass, eine Veranstaltung zu organisieren. Etwa 230 Gäste folgten der Einladung des Kreditinstituts zum „NaturgefahrenForum“ in den Bürgersaal in Neustadt an der Donau.

LANDKREIS KELHEIM Am 24. Mai 1999 – also vor 20 Jahren – erschütterte Neustadt das Pfingsthochwasser. Schäden in Höhe von 550 Millionen Euro, 1.500 betroffene Bürger und 600 Einsatzkräfte war die Bilanz dieser Naturkatastrophe in Neustadt.

Prof. Dr. Peter Höppe, Experte für Naturgefahren informierte die Gäste zur Veränderung des Klimas und den daraus folgenden Wetterlagen. Beispielsweise tennisballgroße Hagelkörner oder literweise Regenwasser binnen Sekunden. Der Freistaat Bayern stellt zum 01. Juli 2019 die finanzielle Unterstützung bei Umweltkatastrophen ein. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Versicherungskammer Bayern Barbara Schick wies in ihrem Vortrag eindringlich auf diese Gesetzesänderung hin und attestierte, dass weit über 95 Prozent aller Haushalte eine Elementarversicherung abschließen können. Zum Ausklang der Veranstaltung fand eine Diskussionsrunde statt – moderiert hat diese Vorstandsvorsitzender Dieter Scholz. Teilnehmer waren neben den beiden Referenten Prof. Dr. Höppe und Barbara Schick, der Bürgermeister der Stadt Neustadt Thomas Reimer, und Kreisbrandinsprektor Helmut Dötzel.


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