29.11.2018, 10:03 Uhr

Obstbäume gepflanzt Absiedlungsflächen in Weltenburg werden renaturiert

Die am Projektbeteiligten beim Pflanzen des „Riesenboiken“: Abt Thomas M. Freihart OSB, VöF-Vorsitzender Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Horst Hartmann, VöF-Geschäftsführer Klaus Blümlhuber, Naturschutzreferentin Susanne Böhme und Vereinsvorsitzende Maria Meixner. (Foto: VöF, Robert Hierlmeier)Die am Projektbeteiligten beim Pflanzen des „Riesenboiken“: Abt Thomas M. Freihart OSB, VöF-Vorsitzender Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Horst Hartmann, VöF-Geschäftsführer Klaus Blümlhuber, Naturschutzreferentin Susanne Böhme und Vereinsvorsitzende Maria Meixner. (Foto: VöF, Robert Hierlmeier)

Wie viele Menschen wandern Jahr für Jahr vom Ort Weltenburg zum berühmten Kloster Weltenburg – und wer in den letzten Jahren öfter hier war, hat vielleicht die Veränderungen entlang des Wegs bemerkt.

KELHEIM Während vor einigen Jahren hier noch Häuser standen, entdeckte man nach Absiedlung der Bewohner aus Hochwasserschutzgründen (in diesem Sommer kaum vorstellbar) leere Stellen am Rand der Straße. Die Häuser waren abgerissen worden und die Flächen sich selbst überlassen.

Auf Initiative von Maria Meixner, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Weltenburg-Stausacker, wurde in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e. V. und der Unteren Naturschutzbehörde ein Konzept erarbeitet, mit dem Ziel, eine blütenreiche Streuobstwiese zur Erhöhung der Artenvielfalt zu schaffen. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung ging man bereits im Sommer, als Steine abgelesen und zu Lesesteinhaufen aufgeschlichtet wurden, um die Flächen mähbar zu machen, und im Anschluss daran standorttypisches Mähgut mit vielen Samen von Blütenpflanzen verteilt wurde. Vorab wurden vom städtischen Bauhof größere Mengen Unrat beseitigt. Nun folgte nach Abstimmung mit Kreisfachberater Franz Nadler die Pflanzung alter, standortgerechter Obstbäume, robuster Sorten wie „Maunzenapfel“, „Riesenboiken“ und „Petersbirne“, die es heute nur noch selten in Gärten zu sehen gibt. Abt Thomas M. Freihart OSB vom Kloster Weltenburg, VöF-Vorsitzender Landrat Martin Neumeyer, Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann, Susanne Böhme, Naturschutzreferentin an der Unteren Naturschutzbehörde, sowie der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Kelheim VöF e. V., Klaus Blümlhuber und Maria Meixner vom Obst- und Gartenbauverein Weltenburg-Stausacker trafen sich zum Abschluss des gelungenen Projekts dazu gemeinsam in Weltenburg – um mit dem Setzen der Obstbäume auch ein Zeichen der rundum guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu setzen.

Für die Zukunft hat der Obst- und Gartenbauverein Weltenburg-Stausacker sich bereit erklärt, die Bäume unter seine Fittiche zu nehmen. Maria Meixner als Initiatorin der ganzen Maßnahme freute sich: „Mit der Pflanzung der Obstbäume ist die Asamstraße zum Kloster Weltenburg ein richtiges Schmuckstück geworden!“


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