02.10.2018, 12:45 Uhr

Umwelt Die Stadt Abensberg testet Solar-Straßenlampen

Umweltreferent Lothar Stich, die Stadträte Andreas Schierlinger und Reinhard Handschuh und Stadtwerke-Chef Hans Schmid an der „Solarleuchte Photinus“. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)Umweltreferent Lothar Stich, die Stadträte Andreas Schierlinger und Reinhard Handschuh und Stadtwerke-Chef Hans Schmid an der „Solarleuchte Photinus“. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)

Gemeinsam mit den beiden im Ortsteil Sandharlanden wohnenden Stadträten Andreas Schierlinger und Reinhard Handschuh haben Abensbergs Umweltreferent Lothar Stich und Stadtwerke-Chef Hans Schmid im September eine vierte Solar-Straßenlampe bei Sandharlanden aufstellen lassen. Getestet wird hier, welches Fabrikat sich am besten eignet.

ABENSBERG Drei Typen wurden inzwischen vom Bauhof aufgestellt; die nun neu aufgestellte vierte Lampe ist die zweite „Solarleuchte Photinus“ aus Österreich. Umweltreferent Stich sieht vor allem in den Batterien wesentliche Vorzüge zu anderen Anbietern: „Die Lithium-Eisen-Akkus sind weniger temperaturempfindlich als Bleiakkus oder Lithium-Ionen-Akkus.“ Die Leuchtmittel der verschiedenen Anbieter sind ähnlich, Unterschiede wiederum gibt es in der Anordnung der PV-Zellen und ob man diese ausrichten kann. Bei der „Photinus“ sind nach allen vier Himmelsrichtungen PV-Zellen angebracht.

Seit gut einem Jahr beschäftigt sich die Stadt Abensberg und Umweltreferent Stich mit den verschiedenen Varianten von Solarlampen. Die Vorteile sind klar: Das Aufstellen ist wesentlich einfacher, da die Lampen als Selbstversorger nicht ans Stromnetz angeschlossen werden müssen. Vereinfacht gesagt: Ein Loch im Boden genügt. PV-Zellen versorgen die Lampen mit Energie, diese wird gespeichert und bei Bedarf abgerufen. Die Lampen sind mit Dämmerungssensoren und Zeitschaltuhren ausgestattet, sodass sie nur leuchten, wenn sie benötigt werden.


0 Kommentare