30.09.2018, 11:13 Uhr

Projekt im Landkreis Kelheim Positiver Effekt – „Plant for the Planet“-Akademie macht Station in der Steiermark

Dr. Christian Tilz mit Ludwig, Veronika, Julius, Sophie, Regionalmanagerin Julia Schönhärl. (Foto: Regionalmanagement Landkreis)Dr. Christian Tilz mit Ludwig, Veronika, Julius, Sophie, Regionalmanagerin Julia Schönhärl. (Foto: Regionalmanagement Landkreis)

Aufmerksam haben die Kinder der Familie Tilz die „Plant for the Planet“-Akademie in der Mittelschule in Bad Abbach am 17. März verfolgt. In den Workshops konnten sie sich viel Wissen über den Klimawandel und Klimaschutz aneignen. Nun werden sie die Idee bis nach Graz (Steiermark), der Heimatstadt des Vaters, tragen. Am 3. November findet dort eine Akademie statt, bei der Veronika, Sophie und Julius als Klimabotschafter aktiv werden.

LANDKREIS KELHEIM Julia Schönhärl, Regionalmanagerin Landkreis Kelheim, die die Akademie in Bad Abbach initiierte, ist hoch erfreut, dass die Idee des Klimaschutzes so grenzübergreifend weitergetragen wird: „Die österreichische Naturschutzjugend ist bestens aufgestellt und wird mit Hilfe unserer Klimabotschafter eine nachhaltige Veranstaltung auf die Beine stellen“, ist sie sich sicher.

Rund 2.000 Bäumchen waren im Regensburger Stadtwald bei Peising von mehr als 90 Kindern gepflanzt worden. Die meisten Setzlinge haben den trockenen Sommer gut überstanden. Die Aktion war das erste interkommunale Projekt des Landkreises Kelheim mit Stadt und Landkreis Regensburg. Die Klimabotschafterinnen und -botschafter sollen ihr Wissen und ihre Begeisterung nun weitergeben – die Tilz-Kinder wagen dafür sogar den Sprung nach Österreich.

Der Tutzinger Felix Finkbeiner hat vor elf Jahren die gemeinnützige Organisation ins Leben gerufen und ihr das Ziel gesetzt, 1.000.000.000.000 (eintausend Milliarden) Bäume zu pflanzen, um den Klimawandel zu stoppen. Jeder gepflanzte Baum entzieht der Atmosphäre CO2, das die Erderwärmung beschleunigt. Bis heute ist man dem Ziel mit 15.216.469.234 Bäumen schon ein großes Stück näher gekommen. Die Jugendlichen-Bewegung finanziert weltweite Pflanzaktionen mit Spendengeldern. Je mehr Spendengelder gesammelt werden, desto mehr Bäume werden gepflanzt auch in ariden und abgeholzten Regionen. Im globalen Süden gefährden Dürren und Starkregen das Leben noch viel stärker als in Deutschland.

Doch auch hier zeigt sich der Klimawandel etwa mit trockenen Sommer und Starkregenfällen. Die Schäden durch Extremwetter werden in der Zukunft immer höhere finanzielle Belastungen für die Gesellschaft verursachen. In Präventionsmaßnahmen und in die gezielte Bildungsarbeit wird bisher vergleichsweise wenig investiert. Hier setzt „Plant for the Planet“ an und sensibilisiert Kinder für einen klimaschonenden Lebensstil. Veronika, Sophie und Julius werden bald einen aktiven Beitrag dazu leisten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.plant-for-the-planet.org.


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